BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Heinrich RITZEL kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 10.4.1893
in: Offenbach a.M.
Gestorben: 17.6.1971
in: Basel
Religion: ev.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: KOMMUNALBEAMTER MITTL LAUFBAHN
Vaterberuf: PORTEFEUILLER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1.Ehe 1917  
2 verh. 2.Ehe 1949  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Offenbach a.M.
2 Fortbildungsschule Offenbach a.M.
3 Ausbildung für den mittleren kommunalen Verwaltungsdienst Offenbach a.M.
4 später Erwerb des sogenannten "Künstler-Einjährigen"

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 24 3/1933 - 6/1933

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1924 1930 Hessen SPD

Mitglied des Deutschen Bundestages
von bis
1949 1965

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
1947 Rückkehr nach Deutschland, nach 1947 in Michelstadt wohnhaft;
Mitglied des SPD-Bezirksvorstands Hessen-Süd, des SPD-Landesausschusses Hessen und des zentralen SPD-Parteiausschusses;
seit 1948 Delegierter der Europa-Union für das deutsche SprachgebietEuropas, 1950-1957 Delegierter zum Europarat in Straßburg;
erneut Mitglied des Kreistages und später Erster Kreisbeigeordneter (1964) in Erbach, Präsident der Interessengemeinschaft Odenwald e.V.;
Ehrenbürger der Städte Michelstadt und Groß-Umstadt;
Vf. einer Reihe politischer (u.a. "Kampf um Europa", 1945) und literarischer Schriften.

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1893 (10.4.) Offenbach a.M. (Prov.Starkenburg); gestorben 1971 (17.6.) Basel (Schweiz) Sohn eines Portefeuillers;; ev.; Volksschule und Fortbildungsschule in Offenbach a.M.; Ausbildung für den mittleren kommunalen Verwaltungsdienst in Offenbach, später Erwerb des sogenannten "Künstler-Einjährigen"; verh. (1.1917,2.1949). Frühjahr 1915-Herbst 1915 Kriegsteilnehmer (Kriegsbeschädigter); 1915-1919 als Werkstudent Studium (Rechts-, Kommunal-, Staatswissenschaft, Volkswirtschaft) in Frankfurt a.M. (Akademie der Arbeit) und Gießen; 1919-1929 hauptamtlicher Bürgermeister in Michelstadt (Odenwald), zugleich (mit Unterbrechungen) stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Landgemeindetags und des Provinzialverbands Starkenburg; 1923-1929 Mitglied des Kreistags, des Kreisausschusses des Kreises Erbach und Mitglied des Provinzialausschusses und des Provinziallandtags Starkenburg; 1925-1933 Redakteur der SPD-Halbmonatsschrift "Hessischer Kommunaldienst"; Vorstandsmitglied der Kommunalen Landesbank Darmstadt bzw. Arbeitsausschußmitglied der Landeskommunalbank-Girozentrale Hessen; Jan. 1930-1933 Oberregierungsrat bzw. stellvertretender Provinzialdirektor der Provinzialdirektion Oberhessen mit Sitz in Gießen, zugleich Kreisdirektor und Vorsitzender des Kreistagsunddes Kreisaussch Apr.1933-Juni 1933 Haft, nach Flucht aus der Haft Juni 1933 Emigration ins Saargebiet, Jan. 1935 Frankreich, Juni 1935 Schweiz. 1947 Rückkehr nach Deutschland, nach 1947 in Michelstadt wohnhaft; Mitglied des SPD-Bezirksvorstands Hessen-Süd, des SPD-Landesausschusses Hessen und des zentralen SPD-Parteiausschusses; seit 1948 Delegierter der Europa-Union für das deutsche SprachgebietEuropas, 1950-1957 Delegierter zum Europarat in Straßburg; erneut Mitglied des Kreistages und später Erster Kreisbeigeordneter (1964) in Erbach, Präsident der Interessengemeinschaft Odenwald e.V.; Ehrenbürger der Städte Michelstadt und Groß-Umstadt; Vf. einer Reihe politischer (u.a. "Kampf um Europa", 1945) und literarischer Schriften. MdR: Sept. 1930-22.Juni 1933 WK 33 (Hessen-Darmstadt) => SPD. MdB 1949-1965. MdL 1924-1930 Hessen => SPD.



Informationen aus weiteren Datenbanken: