BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Ernst RÖHM kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 28.11.1887
in: München
Gestorben: 1.7.1934
in: Stadelheim
Religion: ev.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: FAHNENJUNKER
Vaterberuf: EISENBAHNOBERINSPEKTOR KGL

  • Keine Angaben zum Familienstand

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule
2 Kriegsschule München 1907 1908

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1887 (28.11.) München; gestorben 1934 ( 1. 7.) Gefängnis Stadelheim (b. München) (erschossen); Sohn eines Eisenbahn-Oberinspektors; ev.; Volksschule; bis 1906 Gymnasium in München; Juli 1906-März 1908 Fahnenjunker im 10.Bayerischen Infanterie-Regiment "König Ludwig" in Ingolstadt; 1907-1908 Kriegsschule in München. März 1908-Dez. 1923 Berufssoldat: März 1908 Leutnant, seit Aug. 1914 Bataillonsadjutant, 1915 Kompanieführer; Jan. 1917-1918 Hauptmann im Generalstab der 12.Bayerischen Infanterie-Division und des preußischen Gardekorps; 1919 Adjutant der 11.Bayerischen Infanterie-Brigade in Ingolstadt; April 1919-1921 Generalstabsoffizier im Freikorps Epp; Mai 1919 Teilnahme an der Niederschlagung der Räterepublik in München; 1921-Dez. 1922 nach Eingliederung des Freikorps Epp in die Reichswehr Generalstabsoffizier des Infanterieführers VII (v.Epp); Dez. 1922-Okt. 1923 im Generalstab der Bayerischen 7.Division; Nov. 1923 als Führer der Reichskriegsflagge (Freikorps) Teilnahme am Hitler-Putsch; Nov. 1923-März 1924 in Untersuchungshaft im Gefängnis Stadelheim (b. München); Dez. 1923 Dienstentlassung wegen Teilnahme am Hitler-Putsch; April 1924 Verurteilung zu 15 Monaten Festungshaft wegen Beihilfe zum Hochverrat (zugleich Haftentlassung); Aug. 1924 Begründer, Aug. 1924-April 1925 Führer des Frontbann; 1927 Verurteilung zu 10 Tagen Gefängnis durch den Femeausschuß; 1929-1930 Instrukteur im Generalstab der bolivianischen Armee: zunächst Major, dann Oberstleutnant und stellvertr. Divisionskommandeur; Nov. 1930 NSDAP; Jan. 1931-Juli 1934 Chef des Stabes der Obersten SA-Führung; Vf. einer politischen Autobiographie ("Die Geschichte eines Hochverräters", 1928). März 1933 bayerischer Staatskommissar z.b.V.; März-Dez. 1933 Staatssekretär des Reichsstatthalters in Bayern (v.Epp); Dez. 1933-Juli 1934 Reichsminister ohne Geschäftsbereich; seit 1933 preußischer Staatsrat; 1934 Ehrenführer des Deutschen Reichskriegerbunds (Kyffhäuser); Juni 1934 Verhaftung in Bad Wiessee (BA Miesbach, Obb.) wegen angeblicher Putschvorbereitungen; Juli 1934 erschossen durch SS im Gefängnis Stadelheim; Ehrenbürger der Städte Bad Reichenhall (Obb.) und Nördlingen (Bayern). MdR: Mai 1924-Dez. 1924 Reichswahlvorschlag => NF; Nov. 1933-Juli 1934 Reichswahlvorschlag => NSDAP.



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