BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Alfred ROSENBERG kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 12.1.1893
in: Reval
Gestorben: 16.10.1946
in: Nürnberg
Religion: ev.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: PRIVATSEKRETAER
Vaterberuf: KAUFMANN

  • Keine Angaben zum Familienstand

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule
2 Studium (Architektur) Riga , Moskau 1918
3 Prüfung als Diplom-Ingenieur (Architekt). 1918

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 3/1936 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Okt. 1946 Verurteilung als Hauptkriegsverbrecher durch den Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg wegen Begründung des Rassenhasses und Mitwisserschaft an der Ausrottungspolitik des jüdischen Vol
Okt. 1946 hingerichtet in Nürnberg.

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1893 (12. 1.) Reval (Estland); gestorben 1946 (16.10.) Nürnberg (hingerichtet); Sohn eines leitenden kaufmänn. Angestellten (Direktor eines Handelshauses); ev.; Volksschule; Oberrealschule in Reval; bis Jan. 1918 Studium (Architektur) in Riga (TH) und Moskau (TH); Jan. 1918 Prüfung als Diplom-Ingenieur (Architekt). Während des 1. Weltkriegs vorübergehend wohnhaft in Paris; 1918 Zeichenlehrer an einem Gymnasium in Reval; seit Nov. 1918 völkischer Schriftsteller in München; seit 1919 Mitarbeiter der völkischen Zeitschrift "Auf gut deutsch"; seit 1919 Mitglied der (antisemitischen) Thule-Gesellschaft; 1919 NSDAP (Mitgl.-Nr.625, offiziell Nr.18); 1921-Dez. 1937 Hauptredakteur, Jan. 1938-<1943> Hrsg. des NSDAP-Zentralorgans "Völkischer Beobachter" in München; Nov. 1923 Teilnahme am Hitler-Putsch; 1923 Vf. des NSDAP-Perteiprogramms; 1924 Mitbegründer, 1924-Febr. 1925 Vorsitzender (mit H.Esser und J.Streicher) der Großdeutschen Volksgemeinschaft (Tarnorganisation während des NSDAP-Verbots); 1924-1930 Hrsg. der NS-Monatsschrift "Der Weltkampf"; seit 1927 Mitglied der NSDAP-Reichsleitung; Jan. 1928 Begründer der NS-Gesellschaft für deutsche Kultur; 1929 Begründer, 1929-1934 Führer des Kampfbunds für deutsche Kultur; April 1930-1935 Hauptredakteur, 1935-1944 Hrsg. der "Nationalsozialistischen Monatshefte"; 1930 Vf. des (überarbeiteten) NSDAP-Parteiprogramms; Vf. zahlreicher politischer (insbes. antisemitischer) Aufsätze und Schriften (u.a. "Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten", 1920; "Wesen, Grundsätze und Ziele der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei", 1923; "Der Mythos des 20.Jahrhunderts", 1930). April 1933-1939 Leiter des Außenpolitischen Amtes der NSDAP; 1933-<1943> NSDAP-Reichsleiter; Jan. 1934-<1943> Beauftragter für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NS-Bewegung, der DAF und aller gleichgeschalteten Verbände; <1935> Mitglied der Akademie für deutsches Recht; 1937 Verleihung des Nationalpreises für Kunst und Wissenschaft; 1939 Begründer des Instituts zur Erforschung der Judenfrage in Frankfurt a.M.; Jan. 1940 Begründer der (als zentrale Forschungseinrichtung geplanten) Hohen Schule der NSDAP; seit Okt. 1940 Leiter des Einsatzstabs Rosenberg zum Raub von Kunstgegenständen und Büchern aus den besetzten Ländern; Schirmherr der Nordischen Gesellschaft; Juli 1941-<1943> Reichsminister für die besetzten Ostgebiete. Okt. 1946 Verurteilung als Hauptkriegsverbrecher durch den Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg wegen Begründung des Rassenhasses und Mitwisserschaft an der Ausrottungspolitik des jüdischen Vol Okt. 1946 hingerichtet in Nürnberg. MdR: Sept. 1930-Juli 1932 Reichswahlvorschlag => NSDAP; Juli 1932-März 1936 WK 33 (Hessen-Darmstadt) => NSDAP; März 1936-Mai 1945 WK 33 (Hessen) => NSDAP. MdR-Ausschüsse Auswärtige Angelegenheiten: R6,R7.



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