BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Adele SCHREIBER-KRIEGER kein Bild online
Geschlecht: w
Geboren: 29.4.1872
in: Wien
Gestorben: 18.2.1957
in: Herrliberg
Religion: jüd., kath.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: PUBLIZIST POL
Vaterberuf: ARZT UNIVERSITAETSDOZENT

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr Kinder
1 verh. 0

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Privatunterricht in der Steiermark und in Tirol, Pensionate in Paris und Stuttgart
2 in London School of Economics 1900
3 Gasthörerin an der Universität Berlin 1901 1903

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
6/1920 5/1924 17 6/1920 - 5/1924
5/1928 9/1930 20 5/1928 - 9/1930
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
1947 Rückkehr in die Schweiz, Jan. 1951 erneut deutsche Staatsbürgerschaft;
Vizepräsidentin von International Woman Alliance;
Vf. zahlreicher, meist kleinerer Schriften (u.a. "Das Buch vom Kinde", 1906).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1872 (29.4.) Wien (Österreich); gestorben 1957 (18.2.) Herrliberg (bei Zürich/Schweiz); Tochter eines Kaiserlichen (Medizinal-)Rats und Universitätsdozenten; (jüd.), kath.; Privatunterricht in der Steiermark und in Tirol, Pensionate in Paris und Stuttgart; 1900 in London School of Economics, 1901-1903 Gasthörerin an der Universität Berlin; verh. Seit 1898 Schriftstellerin in Berlin, herausragende Tätigkeiten vor allem für Frauenstimmrecht, Friedensbewegung und Wohlfahrtswesen; 1904-<1933> Mitbegründerin und Erste Vizepräsidentin des Weltbundes für Frauenstimmrecht und staatsbürgerliche Frauenarbeit bzw. von International Woman Suffrage Alliance; 1914-1918 Redakteurin von "Die Staatsbürgerin", dem Organ des Deutschen Verbands für Frauenstimmrecht; 1905-1909 Mitarbeiterin des Bundes für Mütterschutz und Sexualreform; 1911-1918 Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mutter- und Kindesrecht; <1920> Mitbegründerin des deutschen Zweigs der Internationalen Vereinigung für Kinderhilfe und Vorsitzende der Politischen Arbeitsgemeinschaft für Frauen (aller Parteien); 1920-1924 Leiterin der Abteilung Mutter und Kind des Deutschen Roten Kreuzes; 1924 und 1926 lange Vortragsreisen in Nordamerika und Frankreich; 1926-1933 Herausgeberin des Jahreskalenders "Mutter und Kind", <1930> Herausgeberin der Monatsschrift "Mutter- und Kinderland". März 1933 Emigration in die Schweiz, 1939 England, 1943 Ausschluß aus der SPD. 1947 Rückkehr in die Schweiz, Jan. 1951 erneut deutsche Staatsbürgerschaft; Vizepräsidentin von International Woman Alliance; Vf. zahlreicher, meist kleinerer Schriften (u.a. "Das Buch vom Kinde", 1906). MdR: Juni 1920-Mai 1924 WK 9 (Liegnitz) => SPD. Mai 1928-Nov. 1932 WK 15 (Osthannover) => SPD.



Informationen aus weiteren Datenbanken: