BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Dr.phil. Anna SIEMSEN kein Bild online
Geschlecht: w
Geboren: 18.1.1882
in: Mark
Gestorben: 22.1.1951
in: Hamburg
Religion: ev., später diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: PRIVATLEHRERIN PFARRHAUS
Vaterberuf: PASTOR

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr Kinder
1 verh. 1934 0

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Mark 1887 1891
2 höhere Mädchenschule (ohne Abschluß) Hamm i.W 1891 1894
3 externe Lehrerinnenprüfung Münster (Westf.) 1901
4 externes Abitur Hameln 1905
5 Studium 1905 1910
6 Selbststudium

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1928 9/1930 20 5/1928 - 9/1930

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Dez. 1946 Rückkehr nach Deutschland;
1947 kurzfristig Leiterin des Instituts für Lehrerbildungin Hamburg;
1947-1949 Dozentin bzw. Professorin für Literatur und 1949-1951 für Pädagogik an der Universität Hamburg;
seit 1947 Mitglied des Zentralen Kulturpolitischen Ausschusses der SPD;
Vf. zahlreicher literarischer, pädagogischer und politischer Schriften (u.a. "Erziehung im Gemeinschaftsgeist", 1920;
"Einführung in den Sozialismus", 1947).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1882 (18.1.) Mark (Krs.Hamm i.W.); gestorben 1951 (22.1.) Hamburg; Tochter eines Pastors (Schwester von August Siemsen); ev., sp. diss.; 1887-1891 Volksschule in Mark, 1891-1894 höhere Mädchenschule in Hamm i.W. (ohne Abschluß), Selbststudium, 1901 externe Lehrerinnenprüfung in Münsteri.W., 1905 externesAbitur in Hameln, 1905-1910 Studiu verh. (1934, Scheinehe in der Emigration). 1903-1904 Lehrerin und Erzieherin an einer Privatschule in Wehrenddorf; 1910-1911 Lehrerin am Lehrerinnenseminar in Detmold, 1912-1915 Oberlehrerin an einem Privatlyzeum in Bremen und Apr.1915-Sept. 1919 am Oberlyzeum in Düsseldorf; 1919 SPD; März 1919 USPD; seit dem 1. Weltkrieg zunächst Vorstandsmitglied des pazifistischen Bundes Neues Deutschland,später der Deutschen Liga für Menschenrechte und der Frauenliga für Friedenund Freiheit (bis 1933); 1919 Vorstandsmitglied des Verbands sozialistischer Lehrer und Redakteurin des Verbandsorgans "Der Föhn"; 1920 Vorsitzende des Arbeiter-Eltern-Bundes; Okt. 1919-März 1920 wisenschaftliche Hilfsarbeiterin im preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin; 1919-1920 Stadtverordnete und Apr.1920-Okt. 1921 hauptamtliche Beigeordnete für Fach- und Berufsschulwesen in Düsseldorf; Nov. 1921-Sept. 1923 Magistratsoberschulrätin für Fach- und Berufsschulwesen in Berlin; 1922 erneut SPD; Okt. 1923-Okt. 1924 Oberschulrätin und Leiterin der Reform des Mittelschulwesens und der Lehrerbildung in Thüringen in Jena, dann einstweiliger Wartestand; Okt. 1923-Dez. 1932 Lehrbeauftragte bzw. Honorarprofessorin für Pädagogik ander Universität Jena, dann Entzug der Professur aus politischen Gründen; 1926 Mitbegründerin des oppositionellen Bundes sozialdemokratischer Intellektueller; seit Dez. 1926 Mitherausgeberin der "Jungsozialistischen Schriftenreihe"; 1931 SAP. März 1933 Emigration in die Schweiz. Dez. 1946 Rückkehr nach Deutschland; 1947 kurzfristig Leiterin des Instituts für Lehrerbildungin Hamburg; 1947-1949 Dozentin bzw. Professorin für Literatur und 1949-1951 für Pädagogik an der Universität Hamburg; seit 1947 Mitglied des Zentralen Kulturpolitischen Ausschusses der SPD; Vf. zahlreicher literarischer, pädagogischer und politischer Schriften (u.a. "Erziehung im Gemeinschaftsgeist", 1920; "Einführung in den Sozialismus", 1947). MdR: Mai 1928-Sept. 1930 WK 29 (Leipzig) => SPD. MdR-Ausschüsse



Informationen aus weiteren Datenbanken: