BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Dr.rer.pol. Heinrich BRÜNING kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 26.11.1885
in: Münster
Gestorben: 30.3.1970
in: Norwich
Religion: kath.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: PRIVATSEKRETAER
Vaterberuf: ESSIGFABRIKANT WEINHAENDLER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 ledig  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Studium (Rechtswissenschaft) München 1904 1905
2 Studium (Geschichte, Literaturwissenschaft) Straßburg 1905 1911
3 Staatsprüfung für das höhere Lehramt Straßburg 1911
4 Studium (Nationalökonomie) Münster, Bonn 1911 1914
5 Promotion zum Dr.rer.pol. Bonn 1915

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924
12/1924 5/1928 19 12/1924 - 5/1928
5/1928 9/1930 20 5/1928 - 9/1930
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 11/1933 24 3/1933 - 6/1933

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1928 1930 Preußen Zentrum

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Nov. 1951-1954 ord. Prof. (politische Wissenschaften) an der Universität Köln;
1955 bis zu seinem Tode in Norwich (Vermont, USA) wohnhaft;
Vf. zahlreicher politischer Aufsätze und Schriften (u.a. "Um Deutschlands Zukunft", 1931) und autobiographischer Schriften ("Memoiren 1918-1934", 1970; "Reden und Aufsätze", 1968; "Briefeund Gespräche 1

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1885 (26.11.) Münster i.Westfalen; gestorben 1970 (30. 3.) Norwich (Vermont, USA); Sohn eines Tabak-und Essigfabrikanten; kath.; bis 1904 Gymnasium in Münster; 1904-1905 Studium (Rechtswissenschaft) in München (Langobardia), 1905-1911 (Geschichte, Literaturwissenschaft) in Straßburg (Badenia); 1911 Staatsprüfung für das höhere Lehramt in Straßburg; 1911-1914 Studium (Nationalökonomie) in Münster und Bonn; 1915 Promotion zum Dr.rer.pol. in Bonn; ledig. 1911-1913 Studienreisen durch Großbritannien und Frankreich; 1915-1918 Kriegsteilnehmer (Leutnant); Frühjahr 1919-Herbst 1919 Tätigkeit im Sekretariat Sozialer Studentenarbeit in Berlin; Herbst 1919-1921 persönlicher Referent des preußischen Wohlfahrtsministers Adam Stegerwald; 1921-Jan. 1930 Geschäftsführer des (christlichen) Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin; 1921 Mitbegründer, 1925 Hauptredakteur der DGB-Tageszeitung "Der Deutsche" in Berlin; 1923 während der Besetzung des Ruhrgebiets Mitorganisator des passiven Widerstands; <1924-1930> finanz-und steuerpolitischer Sprecher der Zentrum-Reichstagsfraktion; Dez. 1929-März 1930 Vorsitzender der Zentrum-Reichstagsfraktion; März 1930-Mai 1932 Reichskanzler des mit Notverordnungen regierenden Präsidialkabinetts, seit Okt. 1931 zugleich Reichsaußenminister; 1932 Ehrenbürger von Münster Mai 1933-Juli 1933 Vorsitzender der Zentrumspartei; Mai 1934 Flucht vor der drohenden Verhaftung in die Niederlande, später nach Großbritannien; 1934-1935 Aufenthalt in der Schweiz, seit 1936 in den USA; 1937-1939 Dozent (Staatswissenschaft, Nationalökonomie) an der Universität Harvard (Cambridge, USA); 1937-1939 außerord. Mitglied und Dozent (theoretische Politik) am Queen's College in Oxford (Großbritannien); 1938 Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft; seit 1939 Prof. (Staatswissenschaft) an der Harvard Graduate School of Public Administration. Nov. 1951-1954 ord. Prof. (politische Wissenschaften) an der Universität Köln; 1955 bis zu seinem Tode in Norwich (Vermont, USA) wohnhaft; Vf. zahlreicher politischer Aufsätze und Schriften (u.a. "Um Deutschlands Zukunft", 1931) und autobiographischer Schriften ("Memoiren 1918-1934", 1970; "Reden und Aufsätze", 1968; "Briefeund Gespräche 1 MdR: Mai 1924-Juli 1932 WK 7 (Breslau) => Zentrum; Juli 1932-Nov. 1933 Reichswahlvorschlag => Zentrum. MdR-Ausschüsse Reichshaushalt: R3; Steuerfragen: R3,R4; Auswärtige Angelegenheiten: R6,R7. MdL 1928-1930 Preußen => Zentrum.



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