BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Willi BUDICH kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 16.4.1890
in: Kottbus
Gestorben: 22.3.1938
in: -
Religion: diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: TECHNIKER INGENIEUR
Vaterberuf: BAUER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1923  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule
2 Schlosserlehre
3 5 Semester Studium (Ingenieurswesen) an Fachschule (ohne Abschluß) Mittweida

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1890 (16.4.) Kottbus (RB Frankfurt a.d.Oder); gestorben 1938 (22.3.) UdSSR; Sohn eines Bauern; diss.; Volksschule; Schlosserlehre; 5 Semester Studium (Ingenieurswesen) an der Fachschule in Mittweida (ohne Abschluß); verh. (1923). Techniker in Berlin; 1910 (freie) Gewerkschaft; 1910 SPD; 1914-1918 Kriegsteilnehmer, nach schwerer Verwundung Garnisonsdienst in Berlin; März 1918-Nov. 1918 Inhaftierung; Spartakusgruppe, USPD, Dez. 1918 KPD; Nov. 1918-Dez. 1918 Mitglied der Spartakus-Zentrale in Berlin; Nov. 1918 Mitbegründer und Mitvorsitzender im Bundesvorstand des Roten Soldatenbundes in Berlin; März 1919-Mai 1919 Teilnahme an den Kämpfen um die Münchener Räterepublik, Mitglied des Vollzugsrates der Betriebs- und Soldatenräte in München; Mai 1919 Verhaftung, später Befreiung aus dem Gefängnis; bis 1921 UdSSR, dort u.a. Offizier der Roten Armee; 1921Politischer Leiter eines KPD-Oberbezirks in Deutschland; Ende 1921 erneut Verhaftung und anschließend Befreiung, Flucht in die UdSSR; 1922 Mitarbeiter der KI in Moskau; 1923-1924 Sekretär der deutschen Abteilung bei der Leitung der IRH in Moskau; 1924-1928 Wirtschaftsfunktionär einer österreichisch-sowjetischen Handelsgesellschaft in Wien; 1928-1929 Mitarbeiter des Marx-Engels-Instituts beim ZK der KPdSU in Moskau; nach Amnestierung 1929 Rückkehr nach Deutschland; <1929>-1933 Tätigkeit beim ZK der KPD in Berlin, u.a. Redakteur am KPD-Zentralorgan "Rote Fahne" und Mitarbeiter in der Geschäftsleitung. 1933 Verhaftung, bis Aug. 1933 KZ, schwere Körperbehindernung nach Folterungen während der Haft; 1933 Emigration in die UdSSR, 1936 im Zuge der stalinistischen Säuberungen Verhaftung, Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe, bis zu seinem Tode in sowjetischerHaft. MdR: Nov. 1932-5.März 1933 Reichswahlvorschlag => KPD.



Informationen aus weiteren Datenbanken:

Keine Informationen in anderen Datenbanken