BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Josef BUERCKEL kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 30.3.1895
in: Lingenfeld
Gestorben: 28.9.1944
in: Neustadt a.d. Weinstraße
Religion: kath.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: LEHRER
Vaterberuf:

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh.  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule
2 kath. Lehrerbildungsanstalt Speyer 1909 1914
3 Lehrerprüfung 1920

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 9/1944 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1895 (30. 3.) Lingenfeld (BA Germersheim, Pfalz); gestorben 1944 (28. 9.) Neustadt a.d. Weinstraße (Selbstmord?); Sohn eines Handwerkers; kath.; Volksschule; 1909-1914 kath. Lehrerbildungsanstalt in Speyer; 1920 Lehrerprüfung; verh. Kriegsteilnehmer; 1920-Aug. 1927 Volksschullehrer in Rodalben (b. Pirmasens, Pfalz), Aug. 1927-<1930> in Mußbach (Pfalz), <1930>-1933 in Haardt bei Neustadt a.d. Haardt; seit 1921 in der NS-Bewegung aktiv, Aug. 1925 NSDAP; 1923 an Aktionen gegen die separatistische Bewegung in der Pfalz beteiligt, Verhaftung durch die französische Besatzungsmacht; März 1926-Febr. 1935 Gauleiter des NSDAP-Gaues Rheinpfalz in Neustadt a.d. Haardt; vor 1933 Hrsg. der (nat.soz.) Zeitung "Der Eisenhammer". Jan. 1933- kommissarischer Gauleiter des NSDAP-Gaues Saarland (dem NSDAP-Gau Rheinpfalz unterstellt); 1933- Hauptlehrer in Haardt; Aug. 1934-März 1935 Bevollmächtigter der Reichsregierung für das Saargebiet; Jan. 1935 Leiter der Volksabstimmung im Saargebiet; Febr. 1935-Juni 1936 Reichskommissar für die Wiedereingliederung des Saargebietes in das Reich, Juni 1936-März 1938 Reichskommissar für das Saarland; März 1935-1942 Gauleiter des (erweiterten) NSDAP-Gaues Saarpfalz in Neustadt a.d. Haardt; Juli 1935 Begründer der Deutschen Weinstraße; 1936 SA-Gruppenführer; NSKK-Ehrenführer (im Rang eines NSKK-Gruppenführers); Nov. 1937 SS; Nov. 1937 SS-Gruppenführer im Stab des RFSS; März 1938- kommissarischer Leiter der NSDAP in der Ostmark (ehem. Österreich) in Wien; April 1938 Leiter der Volksabstimmung in Österreich; April 1938-März 1940 zunächst Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Reich, später Reichskommissar für die Ostmark; Herbst 1938 kommissarischer Chef der deutschen Zivilverwaltung in Mähren; Jan. 1939-Aug. 1940 Gauleiter des NSDAP-Gaues Wien (unter Beibehaltung der Gauleitung Saarpfalz); Mai 1939-März 1940 Reichsstatthalter für die Ostmark in Wien; Sept. 1939-Aug. 1940 Reichsverteidigungskommissar im Wehrkreis XVII; 1939 NSKK-Obergruppenführer; April 1940-Aug. 1940 Gauleiter und Reichsstatthalter des Reichsgaues Wien; Aug. 1940 bis seinem Tode Chef der deutschen Zivilverwaltung in Lothringen mit Sitz in Metz; Okt. 1940 verantwortlich für die Abschiebung aller jüdischen Bürger aus dem Gau Saarpfalz und aus Lothringen nach Frankreich; März 1941 bis zu seinem Tode Reichsstatthalter in der Westmark in Saarbrücken; seit April 1941 Bevollmächtigter für den Arbeitseinsatz im Gau Westmark; Jan. 1942 SS-Obergruppenführer im Stab des RFSS; 1942 bis zu seinem Tode Gauleiter des (erweiterten) NSDAP-Gaues Westmark in Neustadt a.d. Weinstraße; seit Nov. 1942 Reichsverteidigungskommissar und Gauwohnungskommissar für den Gau Westmark; <1943> NSKK-Obergruppenführer; Aug. 1944 verantwortlich für die (durch Hitler verurteilte) Zivilräumung von Metz; 1933 Ehrenbürger der Städte Frankenthal (Pfalz) und Kaiserslautern, 1938 Zweibrücken, 1940 Saarbrücken; Sept. 1944 verstorben unter ungeklärten Umständen (offizielle Todesursache: Lungenentzündung). MdR: Sept. 1930-Sept. 1944 WK 27 (Pfalz) => NSDAP.



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