BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Gustav DAHRENDORF kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 8.2.1901
in: Hamburg
Gestorben: 30.10.1954
in: Braunlage a.Harz
Religion: diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: REISENDER
Vaterberuf: ARBEITER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1927  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Hamburg 1907 1915
2 Handlungsgehilfenlehre Hamburg 1915 1918

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 24 3/1933 - 6/1933

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1928 1933 Hamburg SPD
1946 1947 Hamburg SPD

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

Mitglied eines Landtags nach 1945
von bis Land
1946 1947 Hamburg

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
1945 Mitglied des Zentralausschusses der SPD in der SBZ;
Aug. 1945-Febr. 1946 Vizepräsident der Deutschen Zentralverwaltung der Brennstoffindustrie der SBZ in Berlin;
Juli 1946-Okt. 1948 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Konsumgenossenschaft "Produktion" in Hamburg;
Juli 1947-Sept. 1947 Schriftführer und Sept. 1947-Aug. 1949 Vizepräsident des Wirtschaftsrates für das vereinigte Wirtschaftsgebiet der Westzonen;
seit Okt. 1948 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine;
seit 1951 Vorsitzender des Zentralverbands deutscher Konsumgenossenschaften in Hamburg;
seit 1953 Vorsitzender der Bank für Gemeinwirtschaft und weitere Aufsichtsratsposten;
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände.

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1901 (8.2.) Hamburg; gestorben 1954 (30.10.) Braunlage a.Harz; Sohn eines Arbeiters; diss.; 1907-1915 Volksschule in Hamburg; 1915-1918 Handlungsgehilfenlehre in Hamburg; verh.(1927). bis 1920 Handlungsgehilfe und Geschäftsreisender; 1917 Gewerkschaft; 1918 SPD; März 1920-Mai 1921 Angestellter des Zentralverbands der Angestellten in Hamburg; 1921-März 1924 Behördenangestellter in Hamburg; Apr.1924-1933 Berichterstatter bzw. Redakteur des "Hamburger Echos"; 1921-1933 Mitglied des SPD-Landesvorstands Hamburg; seit 1921 Mitglied des Reichsausschusses der Jungsozialisten, 1924-1932 Vorsitzender des Jugendausschusses in Hamburg; seit <1925> Gauvorstand des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. März 1933-Juli 1933 KZ Fuhlsbüttel; Aug. 1944 Verhaftung, KZ Ravensbrück; Okt. 1944 Verurteilung zu 7 Jahren Zuchthaus, bis Apr.1945 Zuchthaus Brandenburg. 1945 Mitglied des Zentralausschusses der SPD in der SBZ; Aug. 1945-Febr. 1946 Vizepräsident der Deutschen Zentralverwaltung der Brennstoffindustrie der SBZ in Berlin; Juli 1946-Okt. 1948 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Konsumgenossenschaft "Produktion" in Hamburg; Juli 1947-Sept. 1947 Schriftführer und Sept. 1947-Aug. 1949 Vizepräsident des Wirtschaftsrates für das vereinigte Wirtschaftsgebiet der Westzonen; seit Okt. 1948 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine; seit 1951 Vorsitzender des Zentralverbands deutscher Konsumgenossenschaften in Hamburg; seit 1953 Vorsitzender der Bank für Gemeinwirtschaft und weitere Aufsichtsratsposten; Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände. MdR: Nov. 1932-22.Juni 1933 WK 34 (Hamburg) => SPD. MdL 1928-1933 Hamburg => SPD; 1946-1947 Hamburg => SPD.



Informationen aus weiteren Datenbanken: