BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Max AMANN kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 24.11.1891
in: München
Gestorben: 29.3.1957
in: München
Religion: kath., später gottgl.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: ANGESTELLTER KAUFMANN
Vaterberuf:

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1919  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule München
2 kaufmännische Lehre und (3 Jahre) Kaufmannsschule München

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
3/1933 5/1945 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
1945 in amerikanischer Haft;
9/1948 München Verurteilung zu 30 Monaten Gefängnis durch das Landgericht München (u.a. wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung);
12/1948 Verurteilung zu 10 Jahren Arbeitslager (Einstufung als NS-Hauptschuldiger).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1891 (24.11.) München; gestorben 1957 (29. 3.) München; Sohn eines Tagelöhners; kath., später gottgl.; Volksschule in München; kaufmännische Lehre und (3 Jahre) Kaufmannsschule in München; Okt. 1912-Juli 1914 Militärdienst; verh. (1919). Sept. 1914-Dez. 1919 Kriegsteilnehmer (Vizefeldwebel und Offizierstellvertreter, zusammen mit Adolf Hitler in derselben Kompagnie; Kriegsbeschädigter) bzw. Militärdienst; 1920 Mitbegründer der NSDAP (Mitglieds-Nr. 3), seit 1921 erster Geschäftsführer der NSDAP; seit 1922 Direktor des NSDAP-Zentralverlages (Verlag Franz Eher Nachfolger) in München; Verleger sämtlicher grundlegender Publikationen des Nationalsozialismus, u.a. von Hitlers "Mein Kampf" und der "Nationalsozialistischen Bibliothek", ebenso Verleger dergrößten Zentralorgane, u.a. von "V Nov. 1923 Teilnehmer am Hitler-Putsch in München; 4 1/2 Monate Untersuchungs- bzw. Schutzhaft wegen Teilnahme am Hitler-Putsch (Vorbereitung zum Hochverrat); weitere politische Strafen u.a. durch das Schwurgericht München wegen "Aufreizung zum Klassenhaß", Vergehens gegen die jüdische Religion und Beleidigung der Presse; Nov. 1924-April 1933 NSDAP-Stadtrat in München, Juni 1928-Juni 1930 Mitglied des Kreistages Oberbayern; März 1932 SS-Gruppenführer; Amtsleiter, seit 1933 Reichsleiter für die Presse bei der NSDAP-Reichsleitung. Mai 1933-Nov. 1933 Vorsitzender des Vereins Deutscher Zeitungsverleger; seit Nov. 1933 Präsident der Reichspressekammer; April 1934 SS-Ehrenführer, April 1935 SS-Führer z.b.V. im Stab des RFSS, Jan. 1936 SS-Obergruppenführer; seit 1935 Mitglied des Reichskultursenats; seit April 1936 Führer im Stab des RFSS; seit Mai 1941 "Pionier der Arbeit". Seit 1945 in amerikanischer Haft; Sept. 1948 Verurteilung zu 30 Monaten Gefängnis durch das Landgericht München (u.a. wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung); Dez. 1948 Verurteilung zu 10 Jahren Arbeitslager (Einstufung als NS-Hauptschuldiger). MdR: März 1933-Mai 1945 WK 24 (Oberbayern-Schwaben) => NSDAP.



Informationen aus weiteren Datenbanken:

Keine Informationen in anderen Datenbanken