BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Hedwig DRANSFELD kein Bild online
Geschlecht: w
Geboren: 24.2.1871
in: Hacheney
Gestorben: 13.3.1925
in: Werl
Religion: kath.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: LEHRERIN HOEHERE MAEDCHENSCHULE
Vaterberuf: OBERFOERSTER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr Kinder
1 ledig 0

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Halbwaise 1874
2 Vollwaise; Waisenhaus 1879
3 Studium am Lehrerinnenseminar Paderborn 1887 1890
4 Lehrerinnenprüfung 1890
5 Hilfslehrerin 1890
6 Prüfung für das Lehramt an mittleren und höheren Mädchenschulen 1892
7 Hrsg. der "Erzählungen für Schulkinder" 1898
8 angestellte Lehrerin an der Höheren Mädchenschule des Ursulinenklosters Werl 1892 1911
9 Prüfung für Schulvorsteherinnen 1897
10 private geisteswissenschaftliche Studien 1902
11 Leiterin der Lehrerinnenbildungsanstalt (sogen. Pädagogischer Kurs) im Ursulinenkloster Werl 1904 1912
12 Gasthörerin an den Universitäten Münster und Bonn 1909 1910

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
1/1919 6/1920 16 1/1919 - 6/1920
6/1920 5/1924 17 6/1920 - 5/1924
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924
12/1924 3/1925 19 12/1924 - 5/1928

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1919 - Preußen Zentrum

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1871 (24. 2.) Hacheney (Krs. Hörde, Prov. Westfalen); gestorben 1925 (13. 3.) Werl (Krs. Soest, Prov. Westfalen); Tochter eines Oberförsters; kath.; 1874 Halbwaise, 1879 Vollwaise; <1879-1887> Waisenhaus; 1887-Febr. 1890 Studium am Lehrerinnenseminar in Paderborn; Febr. 1890 Lehrerinnenprüfung, Sept. 1892 Prüfung für das Lehramt an mittleren und höheren Mädchenschulen; Sept. 1897 Prüfung für Schulvorsteherinnen; 1909-1910 Gasthörerin an den Universitäten Münster und Bonn; ledig. Ostern 1890 Hilfslehrerin, Sept. 1892-Ostern 1911 angestellte Lehrerin an der Höheren Mädchenschule des Ursulinenklosters in Werl; 1904-Okt. 1912 Leiterin der Lehrerinnenbildungsanstalt (sogen. Pädagogischer Kurs) im Ursulinenkloster Werl; 1895 Amputation der linken Ferse, 1899 des linken Armes wegen Erkrankung an Knochentuberkulose; seit 1898 Hrsg. der "Erzählungen für Schulkinder"; vor 1902 private geisteswissenschaftliche Studien; Reisen nach Großbritannien, Frankreich, Schweiz und Niederlande, 1909 Reise nach Italien; seit 1902 ehrenamtliche Mitarbeiterin, Febr. 1905-1914 ehrenamtliche Redakteurin der Zeitschrift "Die christliche Frau" (Organ des Kath. Frauenbundes Deutschlands); Okt. 1912-1924 hauptamtliche Bundesvorsitzende des Kath. Frauenbundes Deutschlands mit Sitz in Köln; 1.Vorsitzende des Reichsfrauenbeirats der Zentrumspartei, <1924> stellvertr. Vorsitzende der Zentrumspartei; Okt. 1907-1923 Mitglied im Verbands- bzw. Zentralausschuß des Deutschen Caritasverbands; 1912 Teilnehmerin am Internationalen Frauenkongreß in Berlin; Okt. 1917-1920 Mitglied im Zentralvorstand und Zentralrat des Deutschen Caritasverbands; Mitglied im Kath. Deutschen Lehrerinnenverein; 1921 Ehrenbürgerin der Stadt Werl; 1923 Reise in die USA; Vf. (Pseudonym: Angelika Harten) zahlreicher Schriften und Aufsätze zur Frauenbewegung (u.a. "Bevölkerungsfrage und Frauenwelt", 1917) und zu sozialen Fragen; Vf. erzieherischer Schriften (u.a. "Der gute Ton für die heranwachsende Jugend", 1897), von Mädchenbüchern und zwei Gedichtbänden. MdR: Jan. 1919-Juni 1920 WK 23 (Düsseldorf 6-12) => Zentrum; Juni 1920-März 1925 Reichswahlvorschlag => Zentrum. MdR-Auschüsse Untersuchung: NV. MdL 1919 Preußen => Zentrum.



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