BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Gottfried FEDER kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 27.1.1883
in: Würzburg
Gestorben: 24.9.1941
in: Murnau
Religion: ev.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: KONSTRUKTIONSINGENIEUR
Vaterberuf: REGIERUNGSDIREKTOR

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1908  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Ansbach (Mittelfranken)
2 Gymnasien Ansbach, München
3 Studium München, Berlin, Zürich
4 Diplomprüfung (Bauingenieur) München 1905

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924
12/1924 5/1928 19 12/1924 - 5/1928
5/1928 9/1930 20 5/1928 - 9/1930
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 3/1936 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1883 (27. 1.) Würzburg; gestorben 1941 (24. 9.) Murnau (Oberbayern); Sohn eines Regierungsdirektors und Geheimrats; ev.; Volksschule in Ansbach (Mittelfranken); Gymnasien in Ansbach und München; Studium in München, Berlin (TH) und Zürich (TH); 1905 Diplomprüfung (Bauingenieur) in München; verh. (1908). 1905-1908 Diplom-Ingenieur bei einer Eisenbetonfirma; 1908-<1933> selbständiger Diplom-Ingenieur in München (umfangreiche Tätigkeit im Ausland, insbes. in Bulgarien), 1908-<1923> assoziiert mit den Inhabern einer Baufirma in München; seit 1917 finanzpolitische und volkswirtschaftliche Studien; vor 1919 Mitglied der Thule-Gesellschaft; 1920 Mitglied im Deutschvölkischen Schutz-und Trutzbund in Würzburg; März 1920 Begründer des Deutschen Kampfbunds zur Brechung der Zinsknechtschaft in München; Nov. 1923 Teilnahme am Hitler-Putsch in München (designierter Finanzminister), danach Flucht in die Tschechoslowakei; Mai 1924 Verurteilung zu 50 Goldmark Geldstrafe durch das Volksgericht München I wegen Amtsanmaßung (statt Beihilfe zum Hochverrat) während des Hitler-Putsches (Bekanntgabe der Verstaatlichung der Banken <1924-1925> NF und Großdeutsche Volksgemeinschaft; <1924-1933> politischer Redner; 1925 nach Wiederzulassung erneut NSDAP (Mitgl.-Nr. 11); 1927-1938 Hrsg. der "Nationalsozialistischen Bibliothek"; Dez. 1929-<1933> Hauptredakteur und Hrsg. der NS-Wochenschrift "Die Flamme" (Nürnberg) mit den Kopfblättern "Der Hessenhammer" (1930) und "Saardeutsche Volksstimme" (1930); <1930-1933> Hrsg. der NS-Wochenschrift "Deutsche Wochenschau"; 1931-<1932> 1.Vorsitzender des Reichswirtschaftsrats der NSDAP und Leiter der Ingenieurtechnischen Abt.; <1932-1935> Mitglied der NSDAP-Reichsleitung; <1932> Hauptabteilungsleiter der Hauptabt. IV a (Staatswirtschaft) der NSDAP-Reichsorganisationsleitung; 1932-Mai 1934 Vorsitzender der Kommission für Wirtschaftstechnik und Arbeitsbeschaffung (Unterkommission III b) bei der politischen Zentralkommission der NSDAP, Mai 1934-<1935> LeiterdesAmtes für Techn Vf. politischer Schriften und Aufsätze (u.a. "Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft", 1919), und programmatischer Schriften ("Der Deutsche Staat auf nationalerund sozialer Grundlage", 1923; "Das Programm der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und ihre weltanschaulichen Grundlagen", 1927). April 1933-<1935> Präsident des Reichsbunds Deutscher Technik; Juli 1933-Dez. 1934 Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium, 1933-Mai 1934 Reichsleiter des Kampfbunds Deutscher Architekten und Ingenieure (KDAI), Mai 1934-<1935> VorsitzenderdesNSBDT; 1933-<1934> Hrsg. der Zeitschrift "Deutsche Technik"; April-Dez. 1934 Reichskommissar für das Siedlungswesen (Versetzung in den Ruhestand); seit Juli 1934 Vorsitzender des Führerrats des NSDAP-Heimstättenamts; Nov. 1934-Okt. 1936 Hon.Prof., Okt. 1936-<1941> planmäßiger Prof. (Bauwesen) an der TH Berlin; seit Okt. 1933 Mitglied der Akademie für Deutsches Recht. MdR: Mai 1924-Mai 1928 WK 30 (Chemnitz-Zwickau) => NF; Mai 1928-Juli 1932 WK 30 (Chemnitz-Zwickau) => NSDAP; Juli 1932-März 1933 WK 29 (Leipzig) => NSDAP; März 1933-März 1936 WK 1 (Ostpreußen) => NSDAP. MdR-Auschüsse Auswärtige Angelegenheiten: R6,R7.



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