BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Theodor FRITSCH kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 28.10.1852
in: Wiesenena
Gestorben: 8.9.1933
in: Gautzsch
Religion: ev.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: ARBEITER
Vaterberuf: BAUER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1892  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Provinzial-Gewerbeschule Halle a.d. Saale
2 Gewerbeakademie (später TH) Berlin 1872 1875

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1852 (28.10.) Wiesenena (Krs. Delitzsch, Prov. Sachsen); gestorben 1933 ( 8. 9.) Gautzsch (AH Leipzig); Sohn eines Landwirts; ev.; Realschule in Delitzsch; Provinzial-Gewerbeschule in Halle a.d. Saale; 1872-1875 Gewerbeakademie (später TH) in Berlin; verh. (1892). Tätigkeit als Gelbgießer und Maschinenbauer in Bitterfeld (Prov. Sachsen); 1875-1879 Mühlenbautechniker in einer Maschinenfabrik in Berlin; 1879-<1928> Inhaber eines technischen Büros für Mühlentechnik und (seit 1880) einer Verlagsanstalt in Gautzsch; seit Okt. 1880 Hrsg. des "Kleinen Mühlen-Journals"; 1882 Begründer, 1882-<1928> Hrsg. und Redakteur des Verbandsorgans "Deutscher Müller"; 1884 Begründer des (antisemitischen) Leipziger Reformvereins; Okt. 1885-Jan. 1890 Hrsg. der "Antisemitischen Correspondenz", Jan. 1890-1894 der (als Wochenschrift umbenannten) "Deutsch-Sozialen Blätter"; Juni 1886 Mitbegründer der Deutschen Antisemitischen Vereinigung; Juni 1889 Mitbegründer, Juni 1889-<1891> Mitglied im geschäftsführenden Ausschuß der DSP; 1898 Begründer des Deutschen Müllerbunds; 1901-<1927> Redakteur der monatlich, später halbmonatlich erscheinenden Zeitschrift "Der Hammer"; 1905 Begründer, 1905-<1914> Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung im Königreich Sachsen; <1905-1908> Vorstandsmitglied der Deutschen Mittelstandsvereinigung; <1906-1932> wohnhaft in Gautzsch; seit Jan. 1910 Vorstandsmitglied im Mittelstandsbund für Handel und Gewerbe (1911 umbenannt in Reichsdeutscher Mittelstandsverband); 1912 Begründer, 1912-1920 Ehrenbundeswart des (antisemitischen) Reichshammerbunds; wiederholt Geld-und Haftstrafen wegen politischer bzw. antisemitischer Betätigung; <1919> Beirat des Deutschvölkischen Schutz-und Trutzbunds; Dez. 1922 Mitbegründer der DVFP; Vf. zahlreicher politischer Schriften (u.a. "Antisemiten-Katechismus", 1887, Neuauflage als "Handbuch der Judenfrage", 1907; "Die Stadt der Zukunft", 1895). MdR: Mai 1924-Dez. 1924 WK 29 (Leipzig) => NF.



Informationen aus weiteren Datenbanken:

Keine Informationen in anderen Datenbanken