Personendaten
Zur Person
| Name: |
Erich von dem BACH-ZELEWSKY |
|
| Geschlecht: |
m |
| Geboren: |
1.3.1899 |
| in: |
Lauenburg |
| Gestorben: |
8.3.1972 |
| in: |
München-Harlaching |
| Religion: |
ev., später gottgl. |
| Bildungsstand: |
|
Kein Tondokument online |
| Erlernter Beruf: |
LEUTNANT |
| Vaterberuf: |
GUTSBESITZER OFFIZIER |
Familienstand
| lfd. No. |
Stand |
Jahr |
|
| 1 |
verh. |
1921 |
|
Ausbildung und politische Karriere
- Keine Angaben zur Ausbildung
Mitglied des Reichstags
| von |
bis |
Wahlkreis |
Leg.-Per. |
Dauer der Leg.-Per. |
| 8/1932 |
11/1932 |
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22 |
7/1932 - 11/1932 |
| 11/1932 |
3/1933 |
|
23 |
11/1932 - 3/1933 |
| 3/1933 |
3/1936 |
|
24 |
3/1933 - 6/1933 |
- Kein Mitglied des Deutschen Bundestages
- kein Mitglied eines Landtages nach 1945
- Kein Mitglied der Volkskammer der DDR
Verbleib nach 1945
| von |
bis |
Ort |
Bemerkung |
| 1945 |
1949 |
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in alliierter Haft, u.a. Belastungszeuge im Nürnberger Prozeß; |
| 1949 |
1951 |
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in deutscher Haft, von der Spruchkammer Verurteilung zunächst zu 10, später nur zu 5 Jahren Haft (kein Haftantritt); |
| 1958 |
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erneut in Haft und in Strafprozessen |
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nach seiner Entlassung u.a. Tätigkeit als Wachmann, |
| 1961 |
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1961 und 1962 u.a. wegen Vergehen aus dem Jahre 1933 (Mord) schließlich Verurteilung zu lebenslänglicher Haft |
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verstarb im Gefängniskrankenhaus. |
Lebenslauf
Werdegang| Geboren 1899 ( 1. 3.) Lauenburg i.Pommern; gestorben 1972 ( 8. 3.) München-Harlaching; Sohn eines Offiziers/Gutsbesitzers; ev., sp. gottgl.; bis Nov. 1914 Gymnasium in Neustadt (Westpreußen), Strasburg (Prov. Westpreußen) und Konitz (Untersekunda); verh. (1921). Nov. 1914-1924 Berufssoldat, u.a. 1914-1918 Kriegsteilnehmer (15jähriger Kriegsfreiwilliger), seit 1917 Leutnant, Febr. 1919-1924 in Garnison in Stargard (Pommern); 1918-Febr. 1919 Grenzschutz (Freikorps) und Teilnahme an den Kämpfen in Oberschlesien; 1924-1928 u.a. Tätigkeit als Taxifahrer und als Bevollmächtigter eines Ritterguts; nach einer Erbschaft seit 1928 Bauerngutsbesitzer und Landwirt in Dühringshof-Ausbau (Krs. Landsberg a.d.Warthe); seit 1919 DVFP; Febr. 1930 Beitritt zur NSDAP, Febr. 1931 zur SS; seit Nov. 1930 NSDAP-Ortsgruppenleiter in Dühringshof und Gaupropagandaredner; Juli 1931 SS-Untersturmführer; Dez. 1931 SS-Sturmbannführer; Sept. 1932 SS-Standartenführer; Okt. 1932-1934 SS-Oberführer und Führer des SS-Abschnitts Ostmark und Grenzmark; Verurteilung zu RM 100 Geldstrafe wegen Körperverletzung aus politischen Gründen. Seit Dez. 1933 SS-Brigadeführer; Febr. 1934-Febr. 1936 Führer für den SS-Oberabschnitt Nordost in Königsberg und Febr. 1936-Mai 1941 für den SS-Oberabschnitt Südost in Breslau; seit Juli 1934 SS-Gruppenführer; 1936 Propagandaredner auf dem Balkan; Dez. 1936 Hauptmann d.R.; <1937> Mitglied im Landesbauernrat Kurmark; <1937> Mitglied im schlesischen Provinzialrat; seit Juni 1938 Höherer SS- und Polizeiführer für Südost, seit Mai 1941 für Rußland-Mitte; seit April 1941 Generalleutnant der Polizei; seit Mai 1941 SS-Führer im persönlichen Stab des RFSS; seit Nov. 1941 SS-Obergruppenführer und General der Polizei; seit Okt. 1942 Sonderbeauftragter des Reichsführer-SS für den Bandenkampf im Osten (u.a. wurde unter seiner Leitung 1944 der nationalpolnische Warschauer Aufstand niedergeworfen); seit Juli 1944 General der Waffen-SS und Polizei; Jan. 1945 -Febr. 1945 Führer des X.Armee-Korps; Febr. 1945 Führer des Oder-Korps; 1945-1949 in alliierter Haft, u.a. Belastungszeuge im Nürnberger Prozeß; 1949-1951 in deutscher Haft, von der Spruchkammer Verurteilung zunächst zu 10, später nur zu 5 Jahren Haft (kein Haftantritt); nach seiner Entlassung u.a. Tätigkeit als Wachmann, seit 1958 erneut in Haft und in Strafprozessen 1961 und 1962 u.a. wegen Vergehen aus dem Jahre 1933 (Mord) schließlich Verurteilungzu lebenslänglicher verstarb im Gefängniskrankenhaus. MdR: Aug. 1932-März 1936 WK 5 (Frankfurt a.d.O.) => NSDAP; März 1936-Mai 1945 WK 7 (Breslau) => NSDAP. |
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