BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Kurt HEINIG kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 19.1.1886
in: Leipzig
Gestorben: 21.5.1956
in: Stockholm
Religion: diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: LITHOGRAPHENGEHILFE
Vaterberuf: SCHUHMACHERMEISTER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1.Ehe  
2 verh. 2.Ehe 1953  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Leipzig
2 Lithographenlehre Leipzig

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
1/1927 5/1928 19 12/1924 - 5/1928
5/1928 9/1930 20 5/1928 - 9/1930
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Nach 1945 u.a. Korrespondent des "Telegraph" für Schweden, Schriftsteller in Stockholm;
zahlreiche Gastvorträge an deutschen Universitäten und Bildungsinstitutionen;
1950 Ehrendoktor der Universität Stockholm;
Vf. einer Reihe von finanzpolitischen und volkswirtschaftlichen Schriften (u.a. "Das Budget", 3 Bde., 1949).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1886 (19.1.) Leipzig (Sachsen); gestorben 1956 (21.5.) Stockholm (Schweden); Sohn eines Schuhmachermeisters; diss.; Volksschule in Leipzig; Lithographenlehre in Leipzig; Wanderschaft (D); verh. (1.,2.1953). Seit 1906 Schriftsteller; 1908-1914 Herausgeber der Korrespondenz "Gewerkschaftliche Mitteilungen an die Arbeiterpresse" in Berlin; 1913-1914 Abteilungsleiter des "Vereins für soziale Kolonialisation" in Berlin; 1915-1916 Kriegsteilnehmer; 1917-1918 Korrektor der Staatsdruckerei in Brüssel; Nov. 1918 Mitglied des Zentralen-S-Rats in Brüssel; 1919-1920 Beauftragter des preußischen Finanzministeriums für die Liquidation der Hohenzollernschen Verwaltung; 1920-Sept. 1922 Redakteur und technischer Leiter des "Vorwärts" in Berlin; Okt. 1922-1933 Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung des Deutschen Werkmeisterverbands in Berlin; zugleich Herausgeber des "Wirtschaftsinformationsdienstes"; <1924-1928> Bezirksverordneter in Berlin XII; 1932-1933 Mitvorsitzender im Bundesvorstand des Deutschen Republikanischen Reichsbundes; 1933 Dänemark, 1940 Schweden, keine dauerhafte Rückkehr nach Deutschland. Nach 1945 u.a. Korrespondent des "Telegraph" für Schweden, Schriftsteller in Stockholm; zahlreiche Gastvorträge an deutschen Universitäten und Bildungsinstitutionen; 1950 Ehrendoktor der Universität Stockholm; Vf. einer Reihe von finanzpolitischen und volkswirtschaftlichen Schriften (u.a. "Das Budget", 3 Bde., 1949). MdR: 5.Jan. 1927-22.Juni 1933 WK 3 (Potsdam II) => SPD.



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