BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Konstantin HIERL kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 24.2.1875
in: Parsberg
Gestorben: 23.9.1955
in: Heidelberg
Religion: kath.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: FAHNENJUNKER
Vaterberuf: OBERAMTSRICHTER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1.Ehe 1919  
2 verh. 2.Ehe  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Gymnasien Burghausen, Regensburg
2 Bayer. Kriegsakademie München 1899 1902
3 Fahnenjunker im 11. Bayer. Infanterie-Regiment Regensburg 1893 1895

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 11/1933 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Nach 1945 im Internierungslager Ludwigsburg;
Aug. 1948 Verurteilung durch die Spruchkammer des Internierungslagers Ludwigsburg als Hauptschuldiger zu 3 Jahren Arbeitslager (unter Anrechnung der Haftzeit);
Dez. 1949 im Berufungsverfahren Verurteilung durch die Zentralspruchkammer Stuttgart zu 5 Jahren Arbeitslager, Einziehung des Vermögens und eines Einkommensanteils sowie Berufs-und Wohnsitzbeschränkungen
später "völkischer" Publizist;
1953 bis zu seinem Tode wohnhaft in Neuenbürg (Schwarzwald);
Vf. politischer Memoiren ("Im Dienst für Deutschland 1918-1945", 1955).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1875 (24. 2.) Parsberg (Oberpfalz); gestorben 1955 (23. 9.) Heidelberg; Sohn eines Amtsrichters (zuletzt Oberlandesgerichtsrat); kath.; <1893> Gymnasien in Burghausen und Regensburg; Juli 1893-März 1895 Fahnenjunker im 11.Bayer. Infanterie-Regiment in Regensburg; 1899-1902 Bayer. Kriegsakademie in München; verh. (1. 1919; 2. ). März 1895-1902 Secondeleutnant im 11.Bayer. Infanterie-Regiment; seit 1902 Leutnant, 1903-1907 Oberleutnant im bayer. Generalstab; 1907-1909 zum (preußischen) Großen Generalstab kommandiert; 1908 Hauptmann im Großen Generalstab; 1909-1911 Kompaniechef im 17.Bayer. Infanterie-Regiment in Germersheim (Rheinpfalz); 1911-1914 Lehrer an der Bayer. Kriegsakademie in München; Aug. 1914-März 1915 Major beim Armeeoberkommando 6 Kronprinz Rupprecht von Bayern, März 1915-März 1917 bei der 10.Bayer. Infanterie-Division, März-Aug. 1917 beim 1.Bayer. Reservekorps, Aug. 1917-Juli 191 1919 Führer des "Detachement Hierl" (Freikorps); 1919 Teilnahme an der Niederschlagung des Spartakistenaufstands in Augsburg; 1919 Eintritt in die Reichswehr; seit 1919 Bataillonskommandeur im 23.Infanterie-Regiment; seit April 1922 Oberst im Generalstab des Gruppenkommandos I in Berlin; 1922-Sept. 1924 Oberst im Reichswehrministerium (Abschied wegen Beteiligung am Hitler-Putsch als Organisator des Tannenberg-Bunds unter Ludendorff); 1925-1927 Organisator und politischer Führer des Tannenberg-Bunds in Süddeutschland; April 1929 NSDAP; Juni 1929-Juni 1932 Organisationsleiter II (Landwirtschaft, Landarbeitertum, Siedlung, Wiederbelebung der bäuerlichen Kultur) sowie Berater für wehrpolitische Fragen inder NSDAP-Reichsleitung inMünchen seit 1931 Organisator des freiwilligen Arbeitsdiensts in der NSDAP; 1932-<1933> Amtsleiter für Arbeitsdienst in der NSDAP-Reichsleitung; Jan. 1933- parteiamtlicher Beauftragter des Führers für den Arbeitsdienst; Vf. militärischer Schriften (u.a. "Weltkrieg in Umrissen", 4 Bde, 1922-1926). Mai 1933-Juli 1934 Staatssekretär für den freiwilligen Arbeitsdienst und nationale Jugenderziehung im Reichsarbeitsministerium; Juli 1934-Okt. 1935 Reichskommissar für den freiwilligen Arbeitsdienst im Reichsinnenministerium; Okt. 1935- 1945 Reichsarbeitsführer; Mai 1936 Generalmajor; Sept. 1936-<1943> Reichsleiter; Aug. 1943- 1945 Reichsminister (unmittelbar Hitler unterstellt); <1933> Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Wehrpolitik und Wehrwissenschaften; <1935> Mitglied der Akademie für Deutsches Recht. Nach 1945 im Internierungslager Ludwigsburg; Aug. 1948 Verurteilung durch die Spruchkammer des Internierungslagers Ludwigsburg als Hauptschuldiger zu 3 Jahren Arbeitslager (unter Anrechnung der Haftzeit); Dez. 1949 im Berufungsverfahren Verurteilung durch die Zentralspruchkammer Stuttgart zu 5 Jahren Arbeitslager, Einziehung des Vermögens und eines Einkommensanteils sowie Berufs-und Wohnsitzbeschränkungen später "völkischer" Publizist; 1953 bis zu seinem Tode wohnhaft in Neuenbürg (Schwarzwald); Vf. politischer Memoiren ("Im Dienst für Deutschland 1918-1945", 1955). MdR: Sept. 1930-Nov. 1933 Reichswahlvorschlag => NSDAP; Nov. 1933-Mai 1945 WK 6 (Pommern) => NSDAP. MdR-Auschüsse Auswärtige Angelegenheiten: R6,R7.



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