BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Heinrich HIMMLER kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 7.10.1900
in: München
Gestorben: 23.5.1945
in: -
Religion: kath., später gottgl.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: FAHNENJUNKTER
Vaterberuf: OBERSTUDIENRAT GYMNASIUM

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1928  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule München 1906 1910
2 landwirtschaftl. Praktikum 1919
3 Studium (Landwirtschaft) München 1919 1922
4 Prüfung als Diplom-Landwirt München 1922
5 Studium (Volkswirtschaft) München 1924

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 11/1933 24 3/1933 - 6/1933

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Mai 1945 Verhaftung durch britische Truppen;
Mai 1945 Selbstmord im Internierungslager Lüneburg;
Nov. 1948 Einstufung als Hauptschuldiger und Einziehung des gesamten Vermögens durch die Spruchkammer Miesbach (Obb.).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1900 ( 7.10.) München; gestorben 1945 (23. 5.) b. Lüneburg (Selbstmord); Sohn eines Gymnasiallehrers (zuletzt Oberstudienrat) und Geheimrats; kath., später gottgl.; 1906-1910 Volksschule in München; 1911-1913 Gymnasium in München, 1913-1917 in Landshut; 1917-1918 Fahnenjunker im 11.bayerischen Infanterie-Regiment in Regensburg; 1919 landwirtschaftl. Praktikum; Herbst 1919-1922 Studium (Landwirtschaft) in München (TH) (Verbindung Apollo); Aug. 1922 Prüfung als Diplom-Landwirt in München; seit 1924 Studium (Volkswirtschaft) in München; verh. (1928). Seit April 1919 Mitglied im Freikorps Lauterbacher in München; 1919-1920 Mitglied der Einwohnerwehr (Freikorps) München; 1922-1923 Laborassistent bei der Stickstoffland GmbH in Schleißheim (BA München); 1922 Mitglied der Reichsflagge bzw. Reichskriegsflagge (Freikorps); Mitglied der Artamanenbewegung; Aug. 1923 NSDAP; Nov. 1923 Teilnahme am Hitler-Putsch; während des NSDAP-Verbots NF; Aug. 1925 nach Wiederzulassung erneut NSDAP; 1925 SS (Mitgl.-Nr. 168); Aug. 1925-1927 Sekretär G.Strassers (MdR); Aug. 1925-1926 stellvertr. Gauleiter (Geschäftsführer) des NSDAP-Gaues Niederbayern, 1926-1928 des Gaues Niederbayern-Oberpfalz, 1926 des Gaues Oberbayern-Schwaben; April 1926-Sept. 1930 stellvertr. Reichspropagandaleiter der NSDAP; 1926-1927 SS-Führer des NSDAP-Gaues Niederbayern; 1927-Jan. 1929 stellvertr. Reichsführer der SS (RFSS); 1928-<1933> Geflügelzüchter in Waldtrudering (b. München); Jan. 1929-Mai 1945 Reichsführer der SS (RFSS); seit Jan. 1932 Chef des Sicherheitsdienstes (SD) der NSDAP-Parteizentrale (Braunes Haus) in München (später ausgeweitet auf die gesamte NSDAP). März 1933 kommissarischer Polizeipräsident in München; April 1933-<1936> Kommandeur der politischen Polizei in Bayern, Okt. 1933-<1936> in Hamburg, Dez. 1933-<1936> in Mecklenburg, Lübeck, Württemberg, Baden, Hessen, Thüringen und Anhalt,Jan. 1934-<1936> in Juli 1933-<1943> preußischer Staatsrat; Dez. 1933-<1935> Mitglied im Ältestenrat des Reichstags; 1933-<1943> NSDAP-Reichsleiter; April 1934-<1936> stellvertr. Chef und Inspekteur der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) in Preußen; Juni 1934 Befehlshaber des Einsatzes gegen den sogen. "Röhm-Putsch"; Juni 1936-April 1945 RFSS und Chef der deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern; Sept. 1939-<1943> als Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums verantwortlich für die "Endlösung der Judenfrage"; Befehlshaber der Waffen-SS; Befehlshaber der Einsatzgruppen des Sicherheitsdienstes (SD) der NSDAP; April 1940 Begründer, seit April 1940 Leiter der SS-Forschungs-und Lehrgemeinschaft "Das Ahnenerbe" in Berlin-Dahlem und der Ahnenerbe-Stiftung in Berlin; seit April 1941 verantwortlich für die "polizeiliche Sicherung" der eroberten Gebiete in Osteuropa; Aug. 1943-April 1945 Reichs-und preußischer Minister des Innern; seit Aug. 1943 Generalbevollmächtigter für die Reichsverwaltung; seit Jan. 1944 Chef des Amtes Abwehr der Wehrmacht; seit März 1944 (vertretungsweise) Befehlshaber der SS-Verbände zur "Bandenbekämpfung"; seit Juli 1944 Chef der Heeresrüstung; seit Juli 1944 Leiter der Ermittlungen gegen die Hitler-Attentäter und die dahinterstehenden Widerstandskreise; Juli 1944-April 1945 Befehlshaber des Ersatzheeres und Chef der Heeresrüstung; Dez. 1944-Jan. 1945 Befehlshaber der Front am Oberrhein; Jan. -März 1945 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel; <1934-1935> Mitglied der Akademie für deutsches Recht; <1934> Mitglied im Sachverständigenbeirat für Bevölkerungs-und Rassenpolitik beim Reichsminister des Innern; <1934> Mitglied im Reichsausschuß für Volksgesundheit; März 1945 "Flucht" ins SS-Lazarett Hohenlychen (Krs. Templin, Prov. Brandenburg); April 1945 Ausschluß aus der NSDAP und Entlassung aus allen Ämtern durch A.Hitler wegen Kontaktaufnahme mit dem schwedischen Grafen Bernadotte und Vertretern des Weltjudenrats; Mai 1945 untergetaucht unter falschem Namen. Mai 1945 Verhaftung durch britische Truppen; Mai 1945 Selbstmord im Internierungslager Lüneburg; Nov. 1948 Einstufung als Hauptschuldiger und Einziehung des gesamten Vermögens durch die Spruchkammer Miesbach (Obb.). MdR: Sept. 1930-Juli 1932 WK 24 (Oberbayern-Schwaben) => NSDAP; Juli 1932-Nov. 1933 WK 12 (Thüringen) => NSDAP; Nov. 1933-März 1936 WK 14 (Weser-Ems) => NSDAP; März 1936-Mai 1945 WK 9 (Oppeln) => NSDAP.



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