BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Dr.jur. Wilhelm HÖGNER kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 23.9.1887
in: München
Gestorben: 5.3.1980
in: München
Religion: kath., später diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: STENOGRAFIELEHRER
Vaterberuf: EISENBAHNBEAMTER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1918  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Lengdorf, Perach, Altenerding
2 Gymnasium Burghausen, München 1898 1907
3 Studium (Rechtswissenschaften) Berlin, München, Erlangen 1907 1911
4 Promotion zum Dr.jur. 1911

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 24 3/1933 - 6/1933

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1924 1932 Bayern SPD
1946 1970 Bayern SPD

Mitglied des Deutschen Bundestages
von bis
1961 1962

Mitglied eines Landtags nach 1945
von bis Land
1946 1970 Bayern

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
Juni 1945 Rückkehr nach Deutschland;
Sept. 1945 kurzfristig Senatspräsident des OLG München;
Sept. 1945-Dez. 1946 Ministerpräsident und Okt. 1945-Dez. 1946 zugleich Justizminister in Bayern;
Aug. 1946-1980 Honorarprofessor für Verfassungsrecht an der Universität München;
Dez. 1946-Sept. 1947 Stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister in Bayern;
1948-1950 Staatsrat und Generalstaatsanwalt des Bayerischen Obersten Landgerichts in München;
seit 1949 Mitglied des Rates der Europäischen Bewegung;
Dez. 1950-Dez. 1954 Stellvertetender Ministerpräsident und Innenminister in Bayern;
Dez. 1954-Okt. 1957 Ministerpräsident in Bayern, Mitglied des Bundesrates;
1957 Ehrenbürger der Stadt München, Träger höchster Auszeichnungen;
1958-1962 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Bayern;
1958-1970 Vizepräsident des Bayerischen Landtags;
Vf. einer Reihe von politischen und juristischen Schriften (u.a. "Der Volksbetrug der Nationalsozialisten", 1930) sowie von autobiographischen Schriften (u.a. "Der schwierigeAußenseiter", 1

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1887 (23.9.) München (Bayern); gestorben 1980 (5.3.) München (Bayern); Sohn eines Eisenbahnwärters; kath., sp. diss.; Volksschule in Lengdorf, Perach, Altenerding und erneut Perach, 1898-1907 Gymnasium in Burghausen und München; 1907-1911 Studium (Rechtswissenschaften) in Berlin, München und Erlangen, 1911 Promotion zum Dr.jur.; militärfrei; verh. (1918). 1917-1919 Assessor und 1919-1920 Rechtsanwalt in München; 1919 SPD; Mai 1920-März 1933 Staatsanwalt und Richter (zuletzt Landgerichtsrat) in München. Juli 1933 Österreich, Febr. 1934 Schweiz. Juni 1945 Rückkehr nach Deutschland; Sept. 1945 kurzfristig Senatspräsident des OLG München; Sept. 1945-Dez. 1946 Ministerpräsident und Okt. 1945-Dez. 1946 zugleich Justizminister in Bayern; Aug. 1946-1980 Honorarprofessor für Verfassungsrecht an der Universität München; Dez. 1946-Sept. 1947 Stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister in Bayern; 1948-1950 Staatsrat und Generalstaatsanwalt des Bayerischen Obersten Landgerichts in München; seit 1949 Mitglied des Rates der Europäischen Bewegung; Dez. 1950-Dez. 1954 Stellvertetender Ministerpräsident und Innenminister in Bayern; Dez. 1954-Okt. 1957 Ministerpräsident in Bayern, Mitglied des Bundesrates; 1957 Ehrenbürger der Stadt München, Träger höchster Auszeichnungen; 1958-1962 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Bayern; 1958-1970 Vizepräsident des Bayerischen Landtags; Vf. einer Reihe von politischen und juristischen Schriften (u.a. "Der Volksbetrug der Nationalsozialisten", 1930) sowie von autobiographischen Schriften (u.a. "Der schwierigeAußenseiter", 1 MdR: Sept. 1930-Juni 1933 WK 24 (Oberbayern-Schwaben) => SPD. MdB 1961-1962 => SPD. MdL 1924-1932, 1946-1970 Bayern => SPD.



Informationen aus weiteren Datenbanken: