BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Wilhelm AGATZ kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 10.6.1904
in: Heisingen
Gestorben: 29.8.1957
in: Berlin (-Ost)
Religion: diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: BERGMANN
Vaterberuf:

  • Keine Angaben zum Familienstand

Ausbildung und politische Karriere

  • Keine Angaben zur Ausbildung

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 3/1933 24 3/1933 - 6/1933

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1947 1949 Nordrhein-Westfalen KPD

Mitglied des Deutschen Bundestages
von bis
1949 1953

Mitglied eines Landtags nach 1945
von bis Land
1947 1949 Nordrhein-Westfalen

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
5/1945 5/1946 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft;
1945 erneut KPD;
12/1946 1948 Essen zweiter Vorsitzender und seit Sekretär in der Hauptverwaltung des Industrieverbandes Bergbau in Essen;
1946 Essen Sekretär für Betriebsrätewesen des Bezirks Essen/Oberhausen,
8/1950 Ausschluß aus dem DGB;
Mitglied der KPD-Landesleitung NRW;
8/1956 Mitarbeiter und bis Aug. 1956 (KPD-Verbot) Mitglied des KPD-Parteivorstands;
1951 Mitglied des KPD-Hauptausschusses für Volksbefragung (gegen Remilitarisierung).

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1904 (10.6.) Heisingen (Krs.Essen); gestorben 1957 (29.8.) Berlin(-Ost); Sohn eines Bergmanns; diss. Bergmann in Rellinghausen; 1918 Gewerkschaft, 1930 Ausschluß; 1918 SAJ, 1920 KJVD, 1924 KPD; 1928 Zahlstellenleiter des Bergarbeiterverbandes in Rellinghausen; 1928-1930 Betriebsratsvorsitzender einer Zeche in Essen; <1930> Mitglied der Bezirksleitung Ruhrgebiet der RGO, 1931-<1933> Vorsitzender im Hauptvorstand des Einheitsverbandes der Bergarbeiter in der RGO in Essen. Juli 1933-Sept. 1933 Leiter des RGO-Bezirks Niederrhein in Düsseldorf. In der NS-Zeit in Haft: Jan. 1934 Verhaftung in Berlin, Febr. 1935 Verurteilung durch den Volksgerichtshof (“Vorbereitung zum Hochverrat und schwere Urkundenfälschung”)zu drei JahrenZuchthaus, Zuchthau anschließend unter Polizeiaufsicht, als Maurer tätig; Jan. 1943-Mai 1945 Kriegsteilnehmer (Bewährungseinheit). Mai 1945-Mai 1946 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft; nach 1945 erneut KPD; seit 1946 Sekretär für Betriebsrätewesen des Bezirks Essen/Oberhausen, Dez. 1946-Ende 1948 zweiter Vorsitzender und seit <1948> Sekretär in der Hauptverwaltung des Industrieverbandes Bergbau in Essen; Aug. 1950 Ausschluß aus dem DGB; Mitglied der KPD-Landesleitung NRW; Mitarbeiter und bis Aug. 1956 (KPD-Verbot) Mitglied des KPD-Parteivorstands; 1951 Mitglied des KPD-Hauptausschusses für Volksbefragung (gegen Remilitarisierung). MdR: Sept. 1930-30. März 1933 WK 18 (Westfalen-Süd) => KPD. MdB Aug. 1949-Sept. 1953 => KPD. MdL 1947-1949 Nordrhein-Westfalen => KPD.



Informationen aus weiteren Datenbanken: