BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Rudolf LINDAU kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 28.3.1888
in: Riddagshausen
Gestorben: 18.10.1977
in: Berlin (-Ost)
Religion: ev., später diss.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: FABRIKARBEITER
Vaterberuf: SATTLER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh.  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Braunschweig, Hildesheim 1902

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Fraktion.
1921 1924 Hamburg KPD
1927 1928 Hamburg KPD

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
1945 Rückkehr nach Deutschland;
1945 erneut KPD;
1945-Apr.1946 Mitarbeiter beim ZK der KPD;
Apr.1946 SED;
Mai 1946-Mitte 1950 Direktor der SED-Parteihochschule Karl Marx;
Mitte 1950- wissenschaftlicher Mitarbeiter am Marx-Engels-Lenin-Stalin-Instituts bzw. am Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED;
Ehrendoktor, Titularprofessor;
Träger hoher DDR-Auszeichnungen;
Vf. einer Reihe politisch-historischer Schriften (u.a. "Revolutionäre Kämpfe 1918/19", Berlin-Ost 1960) und Mitherausgeber der "Sozialistischen Briefe".

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1888 (28.3.) Riddagshausen (Krs.Braunschweig); gestorben 1977 (18.10.) Berlin (-Ost); Sohn eines Sattlers; ev., sp.diss.; bis 1902 Volksschule in Braunschweig und Hildesheim; Wanderschaft (D); verh. 1902-1907 Fabrikarbeiter in Braunschweig und Hildesheim, 1907-1911 Transportarbeiter in Hamburg; 1904 (freie) Gewerkschaft; 1906 SPD; Internationale Sozialisten bzw. Kommunisten Deutschlands; Juli 1911-<1914> Berichterstatter am SPD-Organ "Hamburger Echo"; Sommer 1916-1918 Kriegsteilnehmer; 1916 Spartakusgruppe; Dez. 1918 KPD; seit Nov. 1918 Redakteur an der "Kommunistischen Arbeiterzeitung" und am KPD-Organ "Hamburger Volkszeitung"; 1920 Sekretär in der KPD-Bezirksleitung Wasserkante seit Jan. 1923 Mitglied des ZK der KPD, Mitarbeiter der Organisations-Abteilung und Herausgeber der "Kommunistischen Parteikorrespondenz"; bis Mai 1924 Politischer Leiter des KPD-Bezirks Nordwest; Mai 1924-Ende 1925 in Untersuchungshaft in Berlin-Moabit (trotz Reichstagsmandat); März 1926-Febr. 1927 Politischer Leiter des KPD-Bezirks Wasserkante; Mitte 1927-1928 Redakteur am KPD-Organ "Bergische Arbeiterstimme" in Remscheid; 1928-1930 Chefredakteur am KPD-Organ "Der Kämpfer" in Chemnitz; seit 1930 zunächst Chefredakteur am KPD-Organ "Sächsische Arbeiterzeitung" in Leipzig, dann vorwiegend Arbeit als Historiker. 1934 Emigration in die UdSSR. 1945 Rückkehr nach Deutschland; 1945 erneut KPD; 1945-Apr.1946 Mitarbeiter beim ZK der KPD; Apr.1946 SED; Mai 1946-Mitte 1950 Direktor der SED-Parteihochschule Karl Marx; Mitte 1950-<1969> wissenschaftlicher Mitarbeiter am Marx-Engels-Lenin-Stalin-Instituts bzw. am Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED; Ehrendoktor, Titularprofessor; Träger hoher DDR-Auszeichnungen; Vf. einer Reihe politisch-historischer Schriften (u.a. "Revolutionäre Kämpfe 1918/19", Berlin-Ost 1960) und Mitherausgeber der "Sozialistischen Briefe". MdR: Mai 1924-Dez. 1924 WK 14 (Weser-Ems) => KPD. MdL 1921-1924, 1927-1928 Hamburg => KPD.



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