BIORAB Weimar

Personendaten

Zur Person
Name: Erich LUDENDORFF kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 9.4.1864
in: Kruszewnia
Gestorben: 20.12.1937
in: Tutzing
Religion: ev., später gottgl.
Bildungsstand: Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: OFFIZIERANWAERTER
Vaterberuf: RITTERGUTSPAECHTER R BESITZER

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1.Ehe 1908  
2 gesch. 1925  
3 verh. 2.Ehe 1926  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Privatunterricht auf dem elterlichen Gut Kruszewnia 1877
2 Kadettenanstalt Lichterfelde (b. Berlin)
3 Kadettenkorps Plön (Prov. Schleswig-Holstein) 1877 1882
4 Offizierspatent 1882
5 Ausbildung beim Generalstab 1890 1893

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
5/1924 12/1924 18 5/1924 - 12/1924
12/1924 2/1925 19 12/1924 - 5/1928
2/1925 5/1928 19 12/1924 - 5/1928

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Geboren 1864 ( 9. 4.) Kruszewnia (Post Schwersenz, Prov. Posen); gestorben 1937 (20.12.) Tutzing (Oberbayern); Sohn eines Rittergutsbesitzers; ev., später gottgl.; bis 1877 Privatunterricht auf dem elterlichen Gut in Kruszewnia; 1877-April 1882 Kadettenkorps in Plön (Prov. Schleswig-Holstein) und Kadettenanstalt in Lichterfelde (b. Berlin); April 1882 Offizierspatent; 1890-1893 Ausbildung beim Generalstab; verh. (1. 1908; 2. 1926); gesch. (1925). April 1882-1890 Heeresoffizier im Rheinland und Leutnant der Marineinfanterie; 1894-1895 zum Großen Generalstab kommandiert; 1895 Hauptmann; seit 1895 Hauptmann beim Großen Generalstab; später Hauptmann beim Generalkommando IV in Magdeburg, Kompaniechef in Thorn (Prov. Westpreußen) und Stabsoffizier bei der 9.Division in Glogau (Prov. Schlesien); bis März 1904 beim Generalkommando V in Posen; März 1904-1908 Sektionschef, 1908-Jan. 1913 Chef der Aufmarschabt. beim Großen Generalstab (Versetzung wegen Veröffentlichung einer eigenen Militärvorlage unter Umgehung des Kriegsministeriums); 1908 Oberstleutnant; Jan. 1913-1914 Regimentskommandeur in Düsseldorf; 1914 Generalmajor; 1914-Aug. 1914 Brigadekommandeur in Straßburg (Elsaß); Aug. 1914 Oberquartiermeister der 2.Armee; Aug. 1914-Aug. 1916 Generalstabschef der 8.Armee in Ostpreußen (unter P.v.Hindenburg Führung der Schlacht von Tannenberg); Aug. 1916 General der Infanterie; Aug. 1916-Okt. 1918 1.Generalquartiermeister bei der III. Obersten Heeresleitung (Entlassung wegen eines eigenmächtigen Waffenstillstandsangebots); Nov. 1918-Febr. 1919 Aufenthalt in Schweden; Juni 1919 Mitbegründer des (monarchistischen) Bundes der Aufrechten; 1919-1920 Mitarbeit (mit W.Kapp u. W.Pabst) bei der Nationalen Vereinigung; März 1920 Unterstützung des Kapp-Lüttwitz-Putsches; März 1920 Flucht nach Bayern wegen Unterstützung des Kapp-Putsches; 1920-<1930> wohnhaft in München-Solln; Führer (mit A.Hitler) des Deutschen Kampfbunds; Nov. 1923 Putschversuch (mit A.Hitler) in München; Mai 1924-Febr. 1925 Reichsführer (mit G.Strasser und A.v.Graefe) der NF; Mai 1924- Vorsitzender der NF-Reichstagsfraktion; Anklage wegen Beteiligung am Hitler-Putsch in München (Freispruch); Febr. 1925 Niederlegung der NF-Führung wegen NSDAP-Wiedergründung durch A.Hitler; Sept. 1925 Begründer (mit Ehefrau Mathilde L.), 1925-1933 Schirmherr des Tannenberg-Bunds; 1925 NSDAP-Kandidat zur Reichspräsidentenwahl; 1926 Begründer (mit Ehefrau Mathilde L.) der "deutsch-germanischen Religionsgemeinschaft"; 1929-<1930> Hrsg. der "Volkswarte"; Hrsg. der Zeitschrift "Am heiligen Quell deutscher Kraft"; 1912 Mitbegründer des Deutschen Wehrvereins (Tochterorganisation des Alldeutschen Verbands); Begründer des "Vaterländischen Unterrichts" im Heer; Febr. 1918 Begründer der Ludendorff-Spende (zur Versorgung Kriegsbeschädigter und -hinterbliebener); seit <1919> Mitglied im Berliner Beirat des Nationalklubs; Sept. 1914 Ehrenbürger der Stadt Thorn, 1915 der Stadt Preußisch-Holland (Prov. Ostpreußen), 1917 der Stadt Düsseldorf, der Stadt Königsberg (Prov. Ostpreußen), Febr. 1918 der Stadt Bad Kreuznach(Prov. <1935> wohnhaft in München und Tutzing; Vf. mehrerer politischer und militärischer Schriften und Artikel (u.a. "Meine Kriegserinnerungen 1914-1918", 1919; "Der totale Krieg", 1935) sowie einer Autobiographie ("Vom Feldherrn zum Weltrevolutionär und Wegbereiter Deutscher Volksschöpfung", 3 Bde, 1940-1955). MdR: Mai 1924-Febr. 1925 Reichswahlvorschlag => NF; Febr. 1925-Mai 1928 => bkF.



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