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Personendaten

Zur Person
Name: Ernst Reuter kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 29.7.1889
in: Apenrade
Gestorben: 29.9.1953
in: Berlin (ehem. West)
Religion: ev., später diss.
Bildungsstand: Universität mit Abschluss Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: Lehrer, Privatlehrer
Vaterberuf: Rektoren, Mittelschullehrer

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1906  
2 verh. 1927  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Gymnasium Leer (Ostfriesland)
2 Studium Marburg 1907 1912
2 Studium München 1907 1912
2 Studium Münster 1907 1912
3 Staatsexamen Marburg 1912

Ersteintritt in Partei u. Gewerkschaft Teilnahme an Verbandstagen
Jahr Organisation Jahr Verband
1912 SPD

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
7/1932 11/1932 Wahlkreis 10 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 Wahlkreis 10 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 Wahlkreis 10 24 3/1933 - 6/1933

  • Keine erfolglosen Kandidaturen für den Reichstag

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

Mitglied eines Landtags nach 1945
von bis Land
1950 1953 Berlin

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Während der NS-Diktatur
In Haft
Im KZ
Emigration
Rückkehr nach Deutschland

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
12/1946 12/1948 Berlin (ehem. West) erneut Stadtrat für Verkehrswesen in Berlin
1947 1953 Berlin (ehem. West) Mitglied des SPD-Bezirksvorstands Berlin
6/1947 Berlin (ehem. West) Wahl zum Oberbürgermeister von Groß-Berlin (Wahl wird von den Alliierten nicht
12/1948 1/1951 Oberbürgermeister
1948 1950 Berlin (ehem. West) Stadtverordneter in Berlin
9/1948 5/1949 Bonn Mitglied des Parlamentarischen Rats in Bonn
11/1949 Berlin (ehem. West) Ehrendoktor (Dr. rer. pol. h. c.) der Freien Universität Berlin
9/1949 9/1953 Mitglied des Bundesrats, 1950-1951 dessen Vizepräsident
7/1949 8/1949 Mitglied des Hauptausschusses der Ministerpräsidentenkonferenz
7/1949 9/1953 Präsident des Deutschen Städtetags
1/1951 Berlin (ehem. West) bis zu seinem Tode Regierender Bürgermeister von (West-) Berlin

Lebenslauf

Werdegang
Reuter, Ernst (männlich); Geburtsjahr 1889; Geburtsort Apenrade; Sterbejahr 1953; Sterbeort Berlin (ehem. West); ev., später diss.; Beruf des Vaters: Handelskapitän bzw. Navigationslehrer; erlernter Beruf (Berufsgruppen): Lehrer, Privatlehrer; Berufsgruppe vor Mandatsantritt: Oberbürgermeister, Großstadt; Bildungsabschluss: Universität mit Abschluss; verh. (1906 1. Ehe, 1927 2. Ehe).
1912-1913 Hauslehrer in Bielefeld; 1913-1914 Wanderlehrer des zentralen SP-Bildungsausschusses; 1914-1915 Geschäftsführer des pazifistischen Bundes Neues Vaterland in Berlin; März 1915-Aug. 1916 Kriegsteilnehmer (Kriegsbeschädigter), danach in russischer Kriegsgefangenschaft, Mai 1918-Dez. 1918 sowjetischer Volkskommissar für Wolga-deutsche Angelegenheiten mit Sitz in Saratov, Dez. 1918 Rückkehr nach Deutschland; Dez. 1918 KPD, Jan. 1922 Ausschluß aus KPD, Jan. 1922 KAG, Apr. 1922 USPD, Sept. 1922 erneut SPD; Febr. 1919-Okt. 1919 KPD-Organisator in Oberschlesien (dort drei Monate in Haft); Okt. 1919-Dez. 1921 KPD-Parteisekretär für Groß-Berlin; Okt. 1919-Dez. 1920 Ersatzmann der KPD-Zentrale, Dez. 1920-Aug. 1921 Mitglied des KPD-Zentralausschusses und Aug. 1921-Dez. 1921 Mitglied der KPD-Zentrale; Mai 1922-Sept. 1922 Redakteur des USPD-Zentralorgans "Freiheit" in Berlin; Okt. 1922-Nov. 1926 Redakteur am "Vorwärts" in Berlin; 1921-1926 Stadtverordneter und Nov. 1926-Apr. 1931 besoldeter Stadtrat für Verkehrswesen in Berlin; Mai 1931-März 1933 Oberbürgermeister von Magdeburg; 1925-1933 Vorstandsmitglied des Deutschen Städtetags.
In der NS-Zeit in Haft und Emigration: Juni 1933 Jan. 1934 Haft, Polizeigefängnis Magdeburg und KZ Lichtenburg; Juni 1934-Aug. 1934 erneut KZ Lichtenburg: Jan. 1935 England, Juni 1935 Türkei, Nov. 1946 Rückkehr nach Deutschland.
Dez. 1946-Dez. 1948 erneut Stadtrat für Verkehrswesen in Berlin; Juni 1947 Wahl zum Oberbürgermeister von Groß-Berlin (Wahl wird von den Alliierten nicht bestätigt), Dez. 1948-Jan. 1951 Oberbürgermeist bzw. Jan. 1951 bis zu seinem Tode Regierender Bürgermeister von (West-) Berlin; 1948-1950 Stadtverordneter in Berlin; Sept. 1948-Mai 1949 Mitglied des Parlamentarischen Rats in Bonn, Juli 1949-Aug. 1949 Mitglied des Hauptausschusses der Ministerpräsidentenkonferenz, Sept. 1949-Sept. 1953 Mitglied des Bundesrats, 1950-1951 dessen Vizepräsident; 1947-1953 Mitglied des SPD-Bezirksvorstands Berlin und Sept. 1948-Sept. 1953 Mitglied des zentralen SPD-Parteivorstands; Juli 1949-Sept. 1953 Präsident des Deutschen Städtetags; Nov. 1949 Ehrendoktor (Dr. rer. pol. h. c.) der Freien Universität Berlin.
MdR: Legislaturperiode 22: Juli 1932-Nov. 1932 Wahlkreis 10,
Legislaturperiode 23: Nov. 1932-März 1933 Wahlkreis 10,
Legislaturperiode 24: März 1933-Juni 1933 Wahlkreis 10
MdL: Landtag Berlin 1950-1953



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