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Personendaten

Zur Person
Name: Dr. rer. pol. Fritz Baade kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 23.1.1893
in: Neuruppin
Gestorben: 15.5.1974
in: Kiel
Religion: ev.
Bildungsstand: Universität mit Abschluss Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: Höhere Beamte
Vaterberuf: Präsident, Direktor, Professor

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1918  
2 verh. 1929  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Gymnasium Schulpforta
2 Studium Göttingen
2 Studium Münster
2 Studium Heidelberg
2 Studium Berlin
3 Promotion Göttingen 1922

Ersteintritt in Partei u. Gewerkschaft Teilnahme an Verbandstagen
Jahr Organisation Jahr Verband
1915 SPD


GewerkschaftskongressteilnahmeTeilnahme an Parteitagen
JahrGewerkschaftJahrMonatParteiOrt
19275SPDKiel
19316SPDLeipzig

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
9/1930 7/1932 Wahlkreis 10 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 Wahlkreis 10 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 Wahlkreis 10 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 Wahlkreis 10 24 3/1933 - 6/1933

Reichstagskandidaturen (erfolglose)
Wahlkreis Leg.-Per. Dauer LP
Wahlkreis 10 20 5/1928 - 9/1930

  • Kein MdL

Mitglied des Deutschen Bundestages
von bis
1949 1965

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Während der NS-Diktatur
Internierung
Emigration
Rückkehr nach Deutschland

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
2/1948 1961 Kiel o. Prof. für Wirtschafts- und Staatswissenschaften an der Universität Kiel und Direktor des Instituts für Weltwirtschaft
1949 Verwaltungsratsvorsitzender der schleswig-holsteinischen Landeszentralbank
Mitglied in zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Einrichtungen
1961 1974 Direktor des Forschungsinstituts für Wirtschaftsfragen und Entwicklungsländer
Ehrendoktor der Universitäten Kiel und Sevilla

Lebenslauf

Werdegang
Baade, Fritz (männlich); Geburtsjahr 1893; Geburtsort Neuruppin; Sterbejahr 1974; Sterbeort Kiel; ev.; Beruf des Vaters: Seminardirektor; erlernter Beruf (Berufsgruppen): Höhere Beamte; Berufsgruppe vor Mandatsantritt: Ltd. Beamter Landesverwaltung; Bildungsabschluss: Universität mit Abschluss; verh. (1918 1. Ehe, 1929 2. Ehe).
1914-1918 Kriegsteilnehmer; Nov. 1918-1919 Vorsitzender des AuS-Rats und Stadtverordneter in Essen; 1919-1925 praktischer Landwirt in der Nähe von Göttingen; 1925-1929 Leiter der (SPD/ ADGB-) Forschungsstelle für Wirtschaftspolitik in Berlin; 1926-1930 Mitglied des Enquete-Ausschusses; Frühjahr 1929-1933 Leiter der Reichsforschungsstelle für landwirtschaftliches Marktwesen in Berlin, seit 1928 Dozent hierfür an der Universität Berlin; Nov. 1929-1933 Reichskommissar bei der Deutschen Getreidehandelsgesellschaft; seit Febr. 1930 Vorsitzender der deutsch-polnischen Roggenkommission; 1927 Mitautor des SPD-Agrarprogramms und 1931 des WTB-Plans.
In der NS-Zeit Emigration: Dez. 1934 Türkei, Aug. 1944-Dez. 1945 Internierung in Kirzehir, Rückkehr nach Deutschland.
Febr. 1948-1961 o. Prof. für Wirtschafts- und Staatswissenschaften an der Universität Kiel und Direktor des Instituts für Weltwirtschaft, dann Emeritierung; seit 1949 Verwaltungsratsvorsitzender der schleswig-holsteinischen Landeszentralbank; Mitglied in zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Einrichtungen; 1961-1974 Direktor des Forschungsinstituts für Wirtschaftsfragen und Entwicklungsländer; Ehrendoktor der Universitäten Kiel und Sevilla; Vf. zahlreicher wirtschaftspolitischer und wirtschaftswissenschaftlicher Schriften (u.a. "Deutsche Roggenpolitik", 1931).
MdB Aug. 1949-Sep. 1965.
MdR: Legislaturperiode 21: Sept. 1930-Juli 1932 Wahlkreis 10,
Legislaturperiode 22: Juli 1932-Nov. 1932 Wahlkreis 10,
Legislaturperiode 23: Nov. 1932-März 1933 Wahlkreis 10,
Legislaturperiode 24: März 1933-Juni 1933 Wahlkreis 10
Reichstagskandidatur 1928 (LP20) Wahlkreis 10 (Magdeburg)



Informationen aus weiteren Datenbanken: