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Personendaten

Zur Person
Name: Louis Biester kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 3.8.1882
in: Wenden
Gestorben: 16.6.1965
in: Teufelsmoor
Religion: ev., später diss.
Bildungsstand: Lehrerseminar mit Abschluss Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: Lehrer, Privatlehrer
Vaterberuf: Vollbauern

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh.  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Volksschule Wunstorf
1 Volksschule Wenden
2 Präparandenanstalt Wenden
3 Lehrerseminar
4 Lehrerseminar Wunstorf


GewerkschaftskongressteilnahmeTeilnahme an Parteitagen
JahrGewerkschaftJahrMonatParteiOrt
19196SPDWeimar
192010SPDKassel
19219SPDGörlitz
19229SPDAugsburg
19295SPDMagdeburg
19316SPDLeipzig

Mitglied des Reichstags
von bis Wahlkreis Leg.-Per. Dauer der Leg.-Per.
12/1924 5/1928 Wahlkreis 13 19 12/1924 - 5/1928
5/1928 9/1930 Wahlkreis 13 20 5/1928 - 9/1930
9/1930 7/1932 Wahlkreis 13 21 9/1930 - 7/1932
7/1932 11/1932 Wahlkreis 13 22 7/1932 - 11/1932
11/1932 3/1933 Wahlkreis 13 23 11/1932 - 3/1933
3/1933 6/1933 Wahlkreis 13 24 3/1933 - 6/1933

Reichstagskandidaturen (erfolglose)
Wahlkreis Leg.-Per. Dauer LP
Wahlkreis 13 18 5/1924 - 12/1924

  • Kein MdL

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Während der NS-Diktatur
In Haft
Im KZ

Verbleib nach 1945
von bis Ort Bemerkung
2/1946 10/1946 Osterholz-Scharmbeck Landrat des Kreises Osterholz
1948 1952 Osterholz-Scharmbeck Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses des Kreises Osterholz
10/1952 Königsmoor Wohnsitz in Königsmoor

Lebenslauf

Werdegang
Biester, Louis (männlich); Geburtsjahr 1882; Geburtsort Wenden; Sterbejahr 1965; Sterbeort Teufelsmoor; ev., später diss.; Beruf des Vaters: Landwirt; erlernter Beruf (Berufsgruppen): Lehrer, Privatlehrer; Berufsgruppe vor Mandatsantritt: Lehrer, Privatlehrer; Bildungsabschluss: Lehrerseminar mit Abschluss; verh.
Bis 1906 Lehrer in Jutschede (Krs. Verden) und 1906-Juni 1933 Lehrer in Hamburg, dazwischen 1914-1916 Kriegsteilnehmer; 1909-1912 Mitglied der "Sozialwissenschaftlichen Vereinigung" der Lehrer in Hamburg; 1919 Vorsitzender des "Sozialistischen Lehrerbundes" in Hamburg; [1924] Amtsvorsteher des Amtes Bergstedt, Gemeindevorsteher in Hoisbüttel und Mitglied des Provinziallandtags Schleswig-Holstein; [1930]-1933 Mitglied des Kreistags Stormarn und der Landkreisvereinigung Schleswig-Holstein; [1932]-1933 Vorstandsmitglied des Preußischen Landkreistags.
In der NS-Zeit in Haft: Juni 1933 Verhaftung, zunächst Polizeigefängnis Altona, dann Gefängnis Fuhlsbüttel, Juli 1933-Jan. 1934 KZ Lichtenburg; Aug. 1944-Sept. 1944 im KZ Bremen-Farge; seit 1940 Landwirt in Teufelsmoor.
Febr. 1946-Okt. 1946 Landrat des Kreises Osterholz, 1948-1952 Mitglied des Kreistags und des Kreisausschusses des Kreise Osterholz; seit Okt. 1952 Wohnsitz in Königsmoor.
MdR: Legislaturperiode 19: Dez. 1924-Mai 1928 Wahlkreis 13,
Legislaturperiode 20: Mai 1928-Sept. 1930 Wahlkreis 13,
Legislaturperiode 21: Sept. 1930-Juli 1932 Wahlkreis 13,
Legislaturperiode 22: Juli 1932-Nov. 1932 Wahlkreis 13,
Legislaturperiode 23: Nov. 1932-März 1933 Wahlkreis 13,
Legislaturperiode 24: März 1933-Juni 1933 Wahlkreis 13
Reichstagskandidatur 1924 (LP18) Wahlkreis 13 (Schleswig-Holstein)



Informationen aus weiteren Datenbanken: