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Personendaten

Zur Person
Name: Kurt Eisner kein Bild online
Geschlecht: m
Geboren: 14.5.1867
in: Berlin
Gestorben: 21.2.1919
in: München
Religion: jüd., später diss.
Bildungsstand: Universität ohne Abschluss Kein Tondokument online
Erlernter Beruf: Schriftsteller Gr3
Vaterberuf: Kleinhändler

Familienstand
lfd. No. Stand Jahr  
1 verh. 1892  
2 verh. 1917  

Ausbildung und politische Karriere

Ausbildungsgang
Abfolge Ausbildung Ort von bis
1 Gymnasium Berlin 1874 1886
2 Studium Berlin 1888 1890

Ersteintritt in Partei u. Gewerkschaft Teilnahme an Verbandstagen
Jahr Organisation Jahr Verband
1898 SPD


GewerkschaftskongressteilnahmeTeilnahme an Parteitagen
JahrGewerkschaftJahrMonatParteiOrt
19009SPDMainz
19029SPDMünchen
19039SPDDresden
19049SPDBremen
19059SPDJena
19079SPDEssen
19089SPDNürnberg
19099SPDLeipzig
19129SPDChemnitz
19174USPDGotha

  • Kein MdR

Reichstagskandidaturen (erfolglose)
Wahlkreis Leg.-Per. Dauer LP
Wahlkreis 24 16 1/1919 - 6/1920
Wahlkreis 25 16 1/1919 - 6/1920

Mitglied eines Landtags
von bis Landtag Leg.-Per. Dauer LP
1919 0 Bayern 10 1/1919 - 6/1920

  • Kein Mitglied des Deutschen Bundestages

  • kein Mitglied eines Landtages nach 1945

  • Kein Mitglied der Volkskammer der DDR

Lebenslauf

Werdegang
Eisner, Kurt (männlich); Geburtsjahr 1867; Geburtsort Berlin; Sterbejahr 1919; Sterbeort München; jüd., später diss.; Beruf des Vaters: Kaufmann (Militäreffektenlieferant); erlernter Beruf (Berufsgruppen): Schriftsteller Gr3; Berufsgruppe vor Mandatsantritt: Länderminister; Bildungsabschluss: Universität ohne Abschluss; verh. (1892 1. Ehe, 1917 2. Ehe).
1889 Mitarbeiter des Depeschen-Büros Herold in Berlin; 1890-1892 Redakteur der bürgerlichen "Frankfurter Zeitung"; 1892-1893 Schriftsteller in Eberswalde (bei Berlin); 1893-1897 Redakteur der bürgerlichen "Hessischen Landeszeitung" in Marburg; Nov. 1897-Aug. 1898 Haftstrafe in Berlin-Plötzensee wegen "Majestätsbeleidigung", dann Austritt aus dem Nationalsozialen Verein und Eintritt in die SPD; 1899-1905 Redakteur des "Vorwärts" in Berlin; 1905-1907 erneut Schriftsteller; 1907-1910 Redakteur der "Fränkischen Tagespost" in Nürnberg; seit 1910 Schriftsteller in Großhadern (bei München), u.a. 1910-1914 ständiger Mitarbeiter der "Münchener Post" und 1910-1916 Herausgeber der Wochenschrift "Arbeiter-Feuilleton"; Mai 1917 Eintritt in die USPD; Jan. 1918 einer der Führer des Rüstungsarbeiterstreiks in München, anschließend Febr. 1918-Okt. 1918 dafür in Haft, Freilassung, da er für eine Reichstagsersatzwahl (Wahlkreis München II), die am 17.11.1918 stattfinden sollte, von der USPD als Kandidat n 7.Nov. 1918 Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrats in München; 8.Nov. 1918 bis zu seiner Ermordung Ministerpräsident und Minister des Äußeren in der provisorischen bayerischen Regierung; Vf. einer Reihe politischer und historischer Schriften (u.a. "Das Ende des Reichs", 1907) und einer populären Wilhelm-Liebknecht-Biographie.
MdL: Landtag Bayern 1919
Reichstagskandidatur 1919 (LP16) Wahlkreis 24 (Oberbayern und Schwaben), Reichstagskandidatur 1919 (LP16) Wahlkreis 25 (Niederbayern und Oberpfalz)



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