FNV

Personendaten

Zur Person
Name: Dr. iur. Franz Egger
Geboren: 25.9.1810
in: Laibach (Hzm. Krain)
Gestorben: 6.2.1877
in: Wien
Religion: kath.
Geburt: legitim
Familienstand:
Militärdienst:
Name des Vaters:
Vaterberuf:

Ausbildung

Ausbildungsgang
Lfd. Nr. Zeit Ausbildung Ort
1 1830-34 Studium Rechtswissenschaft Wien
2 1834 Dr. iur. Wien

Frankfurter Nationalversammlung 1848 / 49

Mitglied der FRANKFURTER NATIONALVERSAMMLUNG
Zeitraum: 18. Mai 1848-13. Apr. 1849
Wahlkreis: 3. Österreich unter der Enns (Wien, Landstraße)
gegen die Wahl Friedrich Wilhelms IV. zum Kaiser der Deutschen;

Fraktionen
lfd. Nr. Fraktion Funktion Vorgänger Nachfolger
1 Cafe Milani
2 Casino
Keine Angaben zu Mitarbeit in Ausschüssen

Werdegang und politische Karriere

Berufliche Etappen
Bis 1838 Lehramtskandidat in Wien;
1838-43 Supplent der Statistischen Lehrkanzel in Wien;
1843-77 Hofgerichts- und Hofkriegsadvokat in Wien;
nach 1850 auch Mitglied des österreichischen Staatsgerichtshofs in Wien;
Mitglied der judiziellen Prüfungskommission in Wien;
Direktoriumsmitglied der "Privilegierten Österreichischen Nationalbank" in Wien.
Politische Entwicklung
Seit 1845 Männergesangverein in Wien (1845-49 und 1854-59 Vorstandsmitglied, seit 1868 Ehrenmitglied);
1850-60 Advokatenkammer in Wien (Ausschußmitglied);
nach 1850 Verein der Ersten österreichischen Sparkasse in Wien (Kurator, später Oberkurator);
1851-59 Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Direktionsmitglied);
seit 1858 Singakademie in Wien (Mitgründer, 1868-77 Präsident);
seit 1862 Dekan des Doktorenkollegiums der Rechtsund Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien;

Kein MdR
Kein MdL

Lebenslauf

Egger, Franz; Geburtsjahr: 1810; Geburtsort: Laibach (Hzm. Krain); Sterbejahr: 1877; Sterbeort: Wien; Vaterberuf: Oberpostamtskontrolleur; Ehestand: verh.; Religion: kath.

Ausbildung
1830-34 Studium Rechtswissenschaft in Wien; 1834 Dr. iur. Wien.

Beruflicher Werdegang:
Bis 1838 Lehramtskandidat in Wien; 1838-43 Supplent der Statistischen Lehrkanzel in Wien; 1843-77 Hofgerichts- und Hofkriegsadvokat in Wien; nach 1850 auch Mitglied des österreichischen Staatsgerichtshofs in Wien; Mitglied der judiziellen Prüfungskommission in Wien; Direktoriumsmitglied der "Privilegierten Österreichischen Nationalbank" in Wien.

Politische Entwicklung:
Seit 1845 Männergesangverein in Wien (1845-49 und 1854-59 Vorstandsmitglied, seit 1868 Ehrenmitglied); 1850-60 Advokatenkammer in Wien (Ausschußmitglied); nach 1850 Verein der Ersten österreichischen Sparkasse in Wien (Kurator, später Oberkurator); 1851-59 Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (Direktionsmitglied); seit 1858 Singakademie in Wien (Mitgründer; 1868-77 Präsident); seit 1862 Dekan des Doktorenkollegiums der Rechtsund Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien; Handelsakademie in Wien (Verwaltungsrat).

MdFN
18. Mai 1848-13. Apr. 1849, 3. Österreich unter der Enns (Wien, Landstraße), -> Cafe Milani -> Casino; gegen die Wahl Friedrich Wilhelms IV. zum Kaiser der Deutschen.

Quellen:
BAF III C 1; Niebour, ÖBL.



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